AfterFocus für Android und iOS: Fokusbereiche von Fotos im Nachhinein festlegen

Tiefenunschärfe bei einem Foto nachträglich am Smartphone hinzufügen und bearbeiten – mit AfterFocus ist das kein Problem und sogar sehr einfach möglich.

Innerhalb der App schießt man entweder ein komplett neues Foto oder wählt ein bereits vorhandenes aus der Galerie aus. Anschließend hat man die Möglichkeit, per Ziehen von Strichen Fokusbereiche festzulegen. So markiert man z.B. grob, welcher Bereich im Fokus bleiben und welcher einen Unschärfeeffekt bekommen soll. AfterFocus erkennt beim Ziehen der Striche automatisch den entsprechenden Bereich, sodass man Personen z.B. nur grob markieren muss und die App die genauen Bildteile selbst ausmacht. Fokussierte Bereiche werden dann rot markiert.

Nachdem man dann die Fokusbereiche festgelegt und AfterFocus das entsprechend umgesetzt hat, besteht anschließend noch die Möglichkeit, die Übergänge sowie weitere Details über Effekte noch zu verfeinern. Möchte man die Bereiche übrigens nicht selbst festlegen, besteht noch die Möglichkeit, zwei Fotos leicht versetzt zu schießen. Diese werden dann von der Anwendung analysiert und AfterFocus kann die Fokusbereiche dann selbstständig ausfindig machen und festlegen. Das fertig bearbeitete Bild kann dann lokal gespeichert oder mit anderen Apps geteilt werden, damit diese z.B. zu Instagram hochgeladen werden können.

AfterFocus funktionierte in meinem Test einwandfrei und die Ergebnisse sehen überraschend gut aus. Sofern ihr die Applikation selbst ausprobieren möchtet, kostet das Ganze 0,99 Euro im App Store und 1,50 Euro im Play Store. Für Android existiert zudem auch eine kostenlose Variante. Diese wird zwar nicht mehr weiterentwickelt (das letzte Update ist fast zwei Jahre her), allerdings eignet sie sich trotzdem einwandfrei zum kostenlosen Ausprobieren des Systems.

AfterFocus
Entwickler: MotionOne
Preis: Kostenlos
AfterFocus Pro
Entwickler: MotionOne
Preis: 1,50 €
AfterFocus
Entwickler: MotionOne.co.Ltd
Preis: 1,09 €

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