Birdie für Linux: Simpler einspaltiger Twitter-Client

Gestern erst habe ich darüber geschrieben, dass Turpial 3.0 nun mit finalen Downloadpaketen verfügbar ist. In den Kommentaren kam dort der Tipp zu Birdie, einer simplen und ebenso hübschen Alternative.

Birdie ist wirklich vor allem eines: Simpel! Ein mehrspaltiges Layout, wie bei TweetDeck und eben Turpial, sucht man hier vergebens – in Birdie bewegt man sich ausschließlich in einem einspaltigen Layout. Je nachdem, ob man sich nun “Power-User” schimpft oder nur ein kleines und feines Tool zum Verfolgen der Timeline benötigt, kann das positiv und natürlich auch negativ für einen sein.

Innerhalb von Birdie hat man Zugriff auf die Timeline, Mentions/Replies, Nachrichten, Profilseiten und die Suchfunktion. Darüber hinaus werden auch Konversationen angezeigt, mehrere Nutzer unterstützt und die durchaus schöne Optik baut auf GTK auf. Inline-Previews von Bildern wurden ebenso integriert, wobei diese nur sehr klein und wenig komfotabel dargestellt werden – erst ein Klick auf das Icon zeigt, um was für ein Bild es sich eigentlich handelt.

Sicherlich ist Birdie ein -Client, der gerade durch die Simplizität besticht – viele Nutzer benötigen eben nicht mehr und dann reicht dieses Tool durchaus. Konfigurationsmöglichkeiten, einstellbare Aktualisierungszeiten und andere Dinge sucht man hier allerdings vergebens. Ich persönlich werde weiterhin Turpial unter Xubuntu nutzen, da mir das mehrspaltige Layout und die ausgewachseneren Konfigurationsmöglichkeiten eher zusagen.

Birdie steht für Ubuntu und Elementary OS zum Download zur Verfügung – sowohl in 64bit, als auch 32bit. Das angebotene PPA funktionierte dabei zumindest bei mir nicht, da das Paket nicht gefunden wurde. Insofern empfiehlt sich also die manuelle Installation, beispielsweise über das Öffnen des DEB-Paketes im Ubuntu Software Center

Download Birdie

Danke Moritz

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