Bunkr: Online und kollaborativ Präsentationen erstellen

PowerPoint ist seit zig Jahren der Quasi-Standard, um zu erstellen. Wie aber bei allen anderen Office-Apps stößt man schnell an Grenzen, wenn man kollaborativ arbeiten möchte. Bunkr jedoch kann genau das und mehr.

Die Oberfläche von Bunkr gefällt auf den ersten Blick: Es schaut schick und modern aus, alles ist übersichtlich untergebracht und man findet sich schnell zurecht. Die linke Menüleiste zeigt alle Mitarbeiter, die an der Präsentation mitwirken und darunter YouTube, Google, Flickr, Dropbox und Evernote. In diesen Diensten kann man (bei Evernote und Dropbox nach der Authentifizierung) nach Inhalten suchen bzw. Ordnerstrukturen durchsuchen und Inhalte direkt in die Präsentation einfügen. So wird es beispielsweise kinderleicht, YouTube-Videos oder Flickr-Bilder in die Präsentation zu implementieren.

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Darüber hinaus kann man natürlich Texte und zig verschiedene Icons einfügen, Hintergrundfarben und -bilder können ebenso festgelegt werden. Alle eingefügten Elemente werden dann übersichtlich rechts neben der Menüleiste angezeigt und können dort gefiltert werden.

In der Arbeit mit Kollegen zeigt sich eine weitere große Stärke des Dienstes: Änderungen eines Nutzers werden direkt bei allen anderen angezeigt, die Bearbeitung der Präsentationen geschieht also live. Die fertigen Präsentationen können direkt in Bunkr im Präsentationsmodus abgespielt werden und wer möchte, kann sie ins PDF-Format exportieren.


Sicherlich: Innerhalb der Google Docs Präsentationen kann man ebenso kollaborativ in Echtzeit zusammenarbeiten, in diesem Vergleich punktet Bunkr allerdings durch die bessere Integration von multimedialen Inhalten. Sofern man die Möglichkeit haben möchte, auf diese Funktionen zurückzugreifen, findet man in Bunkr eine tolle Alternative.

Die Web-App kann dabei kostenlos getestet werden – dann sind maximal zwei Präsentationen drin, die Kollaboration kann aber leider nicht getestet werden. Dafür muss man nämlich Pro-Nutzer sein. Das kostet sechs US-Dollar pro Monat und ermöglicht bis zu 100 Nutzer, Ordnerstrukturen innerhalb von Bunkr und eine unlimitierte Anzahl an Präsentationen. Mir persönlich gefällt das Gesamtpaket sehr gut, allerdings würde ich mir wünschen, dass man in der kostenlosen Version zumindest zu zweit kollaborativ arbeiten kann, um eine Idee davon zu bekommen, wie gut das funktioniert.

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