Caret für Chrome: Text-Editor im Stil von Sublime Text

Vor rund einem Monat habe ich mit Text bereits einen für Chrome vorgestellt, welcher sich vor allem durch den minimalistischen Ansatz auszeichnet. Wer allerdings z.B. mehr Funktionalität haben möchte, sollte sich mal Caret zu Gemüte führen.

Im Grunde genommen orientiert sich Caret sehr stark an Sublime Text – sowohl beim Funktionsumfang, als auch bei der Optik (zumindest, wenn man das Monokai-Theme aktiviert). Im Editor lassen sich mehrere Dokumente in Tabs öffnen, es gibt ausgiebige Selektierungs- und Bearbeitungsfunktionen und natürlich Tastaturkürzel. Letztere und auch die Einstellungen werden in JSON-Dateien gespeichert und können direkt in der App nach Herzenslust angepasst werden. Dazu gibt es z.B. mit dem Command-Popup auch charakteristische Features, die stark an Sublime Text erinnern.

Sicherlich fehlen im Vergleich zum großen Vorbild noch eine Menge Funktionen: Eine ausgefeilte Auto-Vervollständigung (bisher werden lediglich Klammern automatisch geschlossen), Snippets und eine Projektverwaltung sind derlei Dinge, die (noch?) fehlen. Trotzdem ist Caret ein sehr guter Text-Editor, mit dem sich durchaus arbeiten lässt. Das Ziel, welches der Entwickler mit der Entwicklung verfolgt (nämlich die Verbesserung der Entwicklungsumgebung in Chrome OS) hat er jedenfalls schon einmal erreicht.

Caret-Webseite

Caret
Entwickler: thomaswilburn.net
Preis: Kostenlos

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