Die ultimative Notizverwaltung mit Simplenote und Dropbox – wie ich Texte & Notizen erstelle und synchronisiere

Kenner dieses Blogs dürften unlängst wissen, dass ich meine Notizen sehr lange mit Springpad angelegt und verwaltet habe. Auch, dass ich mit eben jener Anwendung bis zuletzt eine Art Hassliebe geführt habe, lies ich nicht unerwähnt. Diese Tage sind allerdings gezählt, denn vor kurzem habe ich Springpad den Laufpass gegeben und bin komplett auf eine andere Kombination umgestiegen, die mir viel besser gefällt und mir auch viel mehr Freiheiten lässt. Wie ich das jetzt alles bewerkstellige und wie auch ihr dieses System für euch selbst, möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.

Die Grundlage – und für die Perfektion

Natürlich will ich meine Texte und Notizen auch weiterhin synchronisiert und überall verfügbar haben. Bin ich nämlich unterwegs und blogge z.B. in der Bahn einen Beitrag vor, will ich den am heimischen Desktop PC ohne jegliche Umwege direkt vorfinden können, um den Text weiter zu verarbeiten.

Texte und Notizen in Simplenote

Um diese ständige Verfügbarkeit zu gewährleisten, arbeite ich nun mit der Kombination aus Simplenote und Dropbox. Simplenote habe ich hier im Blog bereits vorgestellt: eine simple Notizverwaltung, die ohne vielfältige Features daherkommt und sich dementsprechend auf das wirklich Nötige konzentiert. Simplenote hat den großen Vorteil einer offenen API, weshalb es für den Dienst eine Unmenge an 3rd Party Anwendungen gibt, die sich mit Simplenote synchronisieren können. Das ist letzten Endes auch der große Vorteil an der ganzen Sache: man hat die Auswahl bei den Clients und ist nicht auf gut oder böse an die Qualitäten der jeweiligen offiziellen Clients gebunden. Gefällt einem Anwendung A nicht, probiert man einfach Anwendung B aus usw.

Um diese Vielfalt auf die Spitze zu treiben, kommt noch die Integration von Dropbox in den Workflow mit hinzu. Es gibt z.B. für unzählige Productivity Apps, die ihre Inhalte in der Dropbox auslagern können. Dadurch hat man noch einmal mehr Auswahl bei den Clients. Außerdem fungiert die Dropbox Integration natürlich auch als redundantes Backup der Notizen. Das alles völlig automatisch und ohne, dass man selbst etwas dabei machen muss.

Texte und Notizen im Dropbox Ordner

Das ist also die Grundlage meines neuen Systems. Grundsätzlich hat Karsten das bereits vor einigen Wochen hier im Blog vorgestellt und die Inspiration für meine persönliche Umsetzung habe ich von Paul Miller auf The Verge bekommen. Nun kommen wir zu den einzelnen Anwendungen, die ich auf meinen Geräten benutze. Auf besagten Geräten laufen die unterschiedlichsten Betriebssysteme. Und ratet mal: auf allen diesen Systemen kann ich problemlos mit meinen Notizen arbeiten und sie verwalten. Die Systeme, die ich dabei verwende sind folgende:

  • 7 auf dem Desktop PC
  • Ubuntu 12.04 auf dem Notebook
  • 4.0 auf dem Samsung Galaxy Nexus
  • iOS 5.1 auf dem iPad

Wie gesagt, auf allen Systemen kann ich mit meinen Notizen arbeiten, neue anlegen und diese befüllen. Dabei greift alles ineinander und es ist überall immer top aktuell. Welche Anwendungen das im Einzelnen sind, zeige ich euch jetzt einmal.

Windows 7 – der Dreh- und Angelpunkt

Auf meinem Desktop PC setze ich ResophNotes ein, eine Anwendung, die ich bereits hier im Blog vorgestellt habe. ResophNotes stellt in meinem System mehr oder minder den zentralen Punkt dar, da es sowohl eine Anbindung an Simplenote bietet und die Notizen darüber hinaus im TXT-Format in einem beliebigen Ordner speichern kann. Wählt man nun also einen Ordner in der Dropbox aus, hat man damit schon die Dropbox in den Workflow mit eingebunden – zum einen eben als redundantes Backup, aber auch um vielen weiteren Anwendungen Zugriff auf die Notizen zu geben. ResophNotes hält die Notizen dabei  zwischen Simplenote und Dropbox laufend synchron.

ResophNotes im Querformat

ResophNotes im Hochformat (ähnlich Notational Velocity)

ResophNotes ist dazu sehr mächtig – auch, wenn die Oberfläche nicht unbedingt danach ausschaut. Eine Volltext-Suche wird selbstredend ebenso unterstützt, wie Markdown (was ich in meinem Workflow übrigens gar nicht verwende) und die Oberfläche lässt sich sehr skalierbar anpassen und ist dabei trotzdem minimalistisch und lässt einen bei Bedarf ohne Ablenkung schreiben.

Eine Einschränkung hat ResophNotes aber: ihr solltet definitiv keine Notizen anlegen, in deren Titeln ihr Punkte unterbringt. Das bringt die Anwendung zum Schluckauf, wodurch immer und immer wieder Duplikate der entsprechenden Notiz erstellt werden, die nach dem Löschen der Notiz einfach wieder erstellt werden. Diese Penetranz in der ständigen Synchronisierung und Verfügbarkeit wird in diesem Detail also zum kleinen Fehlerteufel. Ein bisschen aufpassen muss man also doch noch.

Android 4.0 – mobiles Bloggen in Perfektion

Auf Grund dessen, dass ich berufstätig bin und dafür täglich in der Bahn sitze und dementsprechend Zeit habe, ist eine gute Integration von Android in meinen Workflow natürlich ein must have. Schnell mal eine Idee festhalten, die mir morgens in Halbschlaf kommt, darf keine Schwierigkeiten darstellen. Auch das komplette Vorschreiben von Texten möchte ich möglichst ohne Komplikationen bewerkstelligen können.

Die App meiner Wahl ist für diese Zwecke Flick Note. Auch diese Anwendung habe ich bereits hier im Blog vorgestellt. Flick Note bietet zwar keine Suche (was ich aber nicht schlimm finde, da die App schlichtweg alleinig zum schnellen Festhalten von Ideen benutzt wird), dafür aber eine hübsche Oberfläche und wirklichen Minimalismus. Notizen werden vollkommen ohne störende Elemente geschrieben, da der Werbebanner bei eingeblendeter Tastatur nicht zu sehen ist. Deswegen bevorzuge ich Flick Note z.B. auch gegenüber NotationalAcceleration (ebenfalls bereits im Blog erwähnt), das im Gegensatz dazu aber beispielsweise eine Volltext-Suche bietet. Ihr merkt schon: ihr habt die Auswahl bei dem, was ihr nutzt und könnt euch dementsprechend für das entscheiden, was euch eher gefällt. ;)

Notizen werden bei beiden Apps mit Simplenote abgeglichen und synchron gehalten. Das funktioniert absolut perfekt und geht schnell über die Bühne – ein Paradebeispiel dafür, wie gut die Synchronisation der einzelnen Anwendungen untereinander funktioniert.

iOS 5.1 – Bloggen und Korrekturlesen mit dem iPad auf der Couch

Durch die Integration von Dropbox in unseren Workflow haben wir einen recht großen Pool an potentiellen Anwendungen für unseren Workflow. Ungeachtet von Dropbox wäre da natürlich zunächst die offizielle Simplenote App für iOS. Auf dem iPad finde ich die allerdings eher zweckmäßig. Das Schriftbild ist hier z.B. nicht das Schönste.

iA Writer für das iPad

Allerdings ist die Synchronisierung mit Simplenote natürlich perfekt. Jedoch sind wir ja, wie wir bereits festgestellt haben, nicht auf offizielle Apps angewiesen. Und genau hier kommt die Dropbox Integration ins Spiel. Für iOS gibt es eine Menge Apps, die TXT-Notizen verarbeiten und erstellen, sowie dazu noch selbst auf Dropbox zugreifen können. Zwei dieser Apps habe ich hier im Blog ebenfalls bereits vorgestellt: diese Apps sind iA Writer und PlainText.

Ich für meinen Teil liebe beide Apps immens: iA Writer steht, sowohl auf Mac OS X, als auch bei iOS, für kompletten Minimalismus und ungestörtes Schreiben. Man sieht nur das Textfeld! Dazu gibt es noch eine gesonderte Button-Leiste für Symboltasten. PlainText hingegen bietet die bessere Dropbox Integration, da neue Notizen automatisch im vorher festgelegten Ordner platziert werden können und dort vorhandene Notizen übersichtlich in der linken Sidebar aufgelistet werden.

Ich persönlich verwende jedoch WriteRoom. Diese App stammt vom gleichen Entwickler und bietet im Vergleich zu PlainText viele weitere Funktionen. Man kann Schriftgröße und -art, sowie Zeilenhöhe anpassen und dazu hat man, wie bei iA Writer, noch eine zusätzliche Leiste mit Buttons zur Verfügung. Im Gegensatz zu iA Writer lässt sich die Belegung dieser Leiste allerdings frei konfigurieren. Weiterhin kann man bei Bedarf auch noch Schrift- und Hintergrundfarbe frei konfigurieren, um sich die App wirklich so anzupassen, wie man es will. WriteRoom ist also praktisch der große Bruder von PlainText.

WriteRoom für das iPad

Das sind aber natürlich nicht die einzigen Apps für iOS. Ich habe auf meinem iPad z.B. noch Nocs installiert – eine kostenlose Anwendung, die sich ebenfalls mit Dropbox verbinden kann und auch Markdown beherrscht. Ich verwende die App aber nicht aktiv und möchte sie hier nur als zusätzliches Beispiel erwähnen. Weitere Alternativen sind z.B. ElementsClean Writer und Writings.

Ubuntu Linux – auch am Notebook Zugriff auf Notizen haben

gEdit unter Ubuntu Linux

Ubuntu Linux stellte für mich eine gewisse Zeit das einzige Problem in diesem Workflow dar, da ich schlichtweg keinen geeigneten Client gefunden habe, der sich entweder mit Simplenote oder Dropbox abgleicht. Das war, wie erwähnt, für mich nicht ganz optimal, bis ich auf die Idee kam, dass man die TXT-Notizen, die ja sowieso immer aktuell in der Dropbox vorliegen, doch einfach mit einem x-beliebigen Texteditor bearbeiten kann. Auch neue Notizen lassen sich selbstredend durch das Anlegen einer neuen Datei einfach erstellen und werden über Dropbox sofort überall synchronisiert.

In Bezug auf die fehlende Volltext-Suche ist das z.B. natürlich keine hundertprozentige Lösung, aber in der Praxis doch trotzdem sehr angenehm nutzbar, wie ich gemerkt habe. Ich nutze hierfür z.B. ganz schlicht das vorinstallierte gEdit. Das lässt mich ebenfalls in Ruhe schreiben und ist einerseits völlig ausreichend für diese Zwecke und funktioniert andererseits auch vollkommen reibungslos. Eine Alternative dazu wäre beispielsweise noch Sublime Text 2, das es für Linux, Windows und Mac OS X gibt und ich ebenfalls bereits vorgestellt habe. Beide Editoren bieten jeweils einen Fullscreen-Modus, damit man komplett ablenkungsfrei schreiben kann. Prinzipiell eignet sich systemübergreifend also jeder Texteditor, der auch einen Fullscreen-Modus beherrscht. Das befördert die Anzahl an potentiellen Clients zum alleinigen Schreiben natürlich nochmal in ungeahnte Höhen. Man braucht dafür keinen speziellen Client, sondern nimmt bei Bedarf einfach einen der zig tausenden Texteditoren, die es für alle Plattformen gibt.

Sublime Text 2 unter Ubuntu Linux

Die perfekte Synchronisierung – reibungslos und ohne Aufwand

All diese vorgestellten Anwendungen greifen dabei vollkommen perfekt ineinander durch die tolle Synchronisierung und Einbindung von Simplenote und Dropbox. Ich habe diesen Beitrag z.B. bewusst sowohl am Desktop PC, als auch an meinem Notebook und dazu noch am iPad geschrieben und bearbeitet. Die Synchronisierung funktioniert dabei vollkommen reibungslos und beinahe quasi ohne jegliche Verzögerung. Änderungen an den Texten werden sofort gespeichert, anschließend hochgeladen und dann an alle angeschlossenen Clients verteilt (außer natürlich am Linux Notebook, wo ich die Texte im Editor erst manuell speichern muss). Wir haben hier also im Endeffekt ein völlig reibungslos und perfekt funktionierendes Text-Erlebnis, das immer und überall aktuell ist.

Immer und überall aktuell – noch mehr Anwendungen für noch mehr Systeme

Notational Velocity

Meine benutzten Systeme decken dabei natürlich nur einen Bruchteil dessen ab, was tatsächlich verfügbar ist und auch von vielen Leuten eingesetzt wird. Dementsprechend gibt es für fast alle erdenklichen Systeme auch entsprechende Clients, die sich mit Simplenote verbinden können. Unter Mac OS X gibt es z.B. so einige, allen voran natürlich Notational Velocity, das Karsten bereits ja im Zuge seines Beitrages über seine Notiz-Synchronisierung vorgestellt hatte.

NotationalAcceleration auf einem Android Tablet

Für Symbian gibt es darüber hinaus z.B. SymNote, für webOS pondNotes und sogar auf dem BlackBerry PlayBook lassen sich Simplenote-Notizen mit BerryNote bearbeiten und erstellen. Auf WindowsPhone 7 kann man Simple Paper einsetzen und auf dem iPhone ist die, bereits erwähnte, offizielle Simplenote App sehr gut einsetzbar und auch iA Writer macht hier eine tolle Figur. Natürlich kann man auch auf Android Tablets problemlos innerhalb dieses Systems arbeiten. Das oben erwähnte NotationalAcceleration bietet eine optimierte Tablet-Ansicht unter Honeycomb und Ice Cream Sandwich und erinnert dabei im Portrait-Mode z.B. sehr an das Vorbild Notational Velocity.

BerryNote für das BlackBerry PlayBook

Syncpad für im Popup-Modus

Auch im Browser ist Simplenote natürlich erreichbar. Zum Einen eben über die offizielle Weboberfläche und dazu noch als Chrome Erweiterungen: da gibt es einerseits die offizielle Chrome App und dann noch mit Syncpad eine weitere App für Google Chrome, die dazu noch sehr mächtig ist. Setzt man auf , kann seine Notizen außerdem problemlos über die Erweiterung QuickFox Notes einsehen und bearbeiten, welche dabei übrigens auch mit Dropbox und anderen Diensten interagieren kann.

Syncpad für Google Chrome im App-Modus

Ihr seht also, dass ich mir mit Simplenote und Dropbox quasi ein eigenes, kleines Ökosystem aufbauen kann und auch bereits aufgebaut habe. Es gibt unzählige Erweiterungen, die die offene API von Simplenote nutzen und darauf aufbauen. Dazu kommen natürlich nochmal die ganzen Anwendungen, die mit Ordnern und/oder Dropbox, sowie TXT-Notizen interagieren können. Und hier liegen alle Vorteile des Systems: perfekte Synchronisation zwischen den Clients und die Verfügbarkeit der unzähligen Applikationen.

Make it your own – passe das System an Dich an und nicht umgekehrt

Dieses Ökosystem steigert die Effektivität beim Schreiben tatsächlich enorm. Man kann sich die Anwendungen herauspicken, die einem am Besten gefallen. Dadurch muss man sich gewissermaßen auch nicht selbst an das Ökosystem anpassen. Nein, man passt einfach das Ökosystem an sich selbst an! Und das ist genau das, was für mich einen unschätzbaren Wert beim alltäglichen Bloggen hat. Ich habe alles so, wie ich es will und nicht, wie es mich will.

Wegen all dieser Gründe und Umstände, bin ich absolut begeistert von diesem System und ich bin wirklich stolz darauf, sowas im alltäglichen Leben einsetzen zu können. Ich bin tatsächlich effektiver beim Bloggen, kann Ideen problemlos festhalten, ausarbeiten und später kontrollieren. All das komplett ohne Schwierigkeiten und ohne, dass ich neben dem eigentlichen Erstellen und Bearbeiten noch etwas machen müsste. Hat man vorher ein anderes System verwendet mit anderen Diensten und anderen Anwendungen, merkt man sofort, wie viel reibungsloser nun alles funktioniert und wie beeindruckend das tatsächlich ist. Ich kann euch allen wirklich nur empfehlen, das umzusetzen! Mein Leben hat es, und da übertreibe ich wirklich nicht, bereichert und das können Simplenote, Dropbox und all die Anwendungen, die zur Auswahl stehen, auch mit eurem Leben machen! Make it your own!

[Bildquellen: VIVACE / Google Play Store]

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  • http://www.senaeh.de Enno

    Vielen Dank für’s Teilen deines Workflows.

    Habe schon oft von der Kombi Plain-Text und Dropbox gelesen und schon ein paar Mal überlegt einen darauf basierenden Workflow aufzubauen. Oft haue ich aber auch schon Bilder in meine Notizen mit rein (Screenshots müllen sonst meinen Desktop zu), weswegen das Ganze für mich leider keine Option ist. Evernote ist und bleibt hier das Tool meiner Wahl, auch wenn es manchmal etwas sehr viel Clutter ist.

    • http://CocasBlog.de Coca

      Ich kann bei mir von Glück reden, dass ich mich wirklich nur über Plain Text organisieren kann bzgl. Notizen. Mein Workflow stößt da natürlich schnell an Grenzen, wenn es in diese, von Dir angesprochenen, Gefilde geht. Da ist die Kombination von Simplenote und Dropbox beschränkt, das stimmt.

      Umso froher bin ich, dass diese Methodik für mich perfekt funktioniert. :)

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