FeedMe für Android: Feed-Reader für Feedly und InoReader im Material-Design

Vor etwas mehr als drei Jahren stellte ich hier im Blog erstmals FeedMe für Android vor. Inzwischen hat die Anwendung das bekommen und ist somit durchaus nochmal einen Blick wert.

Über die Jahre hinweg beobachtete ich die App immer weiter, jedoch tat sich im Grunde über all die Jahre hinweg wenig bis nichts, sodass FeedMe nach und nach unbrauchbar wurde. In der aktuellen Situation, in der -Clients im aktuellen Material-Design rar gesät sind und auch die offizielle App noch kein entsprechendes Makeover bekommen hat, ist FeedMe durch die kürzlichen Updates mehr oder minder plötzlich wieder konkurrenzfähig.

Optisch wurde das Redesign größtenteils sehr sauber umgesetzt. Der Navigation-Drawer ermöglicht den Zugriff auf Kategorien und Abonnements sowie favorisierte Artikel und die Listendarstellung der Artikelübersichten ist extrem simpel gestaltet, sodass man diese schnell mit dem Auge „scannen“ kann. Auch die Artikelansicht ist gelungen, sehr hübsch und zudem in den App-Einstellungen anpassbar. Einzig und allein das Overflow-Menü stört mich ein wenig, da sich die Darstellung, im Gegensatz zum Rest von FeedMe, nicht an Googles Standard hält.

Die App-Einstellungen bieten zudem noch einige nette Funktionen: Dort lassen sich beispielsweise Evernote, Pocket, Instapaper und Readability ins Overflow-Menü integrieren, um das Teilen der Artikel zu diesen Diensten zu vereinfachen. Auch ein Vollbildmodus sowie eine Mobilizer-Integration sind in FeedMe verfügbar, dazu funktioniert der Offline-Modus ausgesprochen zuverlässig. Konfigurierbare Wischgesten sind dann noch das i-Tüpfelchen im Gesamtpaket.

Die größte funktionelle Schwäche hat FeedMe aber weiterhin, denn es lassen sich maximal 250 ungelesene sowie 50 favorisierte Artikel synchronisieren. Für den durchschnittlichen RSS-Leser sicher verschmerzbar; wer jedoch z.B. beruflich auf RSS-Feeds setzt, stößt hier schnell an die Grenzen.

Nichtsdestotrotz: Wer sich FeedMe in den vergangenen Jahren mal angeschaut hat und die Anwendung nicht mehr nutzte, sollte man wieder einen Blick hineinwerfen. Zusammen mit FeedlyReader und Palabre stellt FeedMe ein sehr gutes Dreigespann für Feedly-Reader dar. Darüber hinaus kommt übrigens noch hinzu, dass FeedMe neben Feedly auch mit einem InoReader-Account betrieben werden kann, was für einige sicherlich auch entscheidend sein dürfte.

FeedMe (RSS Reader | Podcast)
Entwickler: dataegg
Preis: Kostenlos+

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