FeedPress: FeedBurner-Alternative ab sofort ohne kostenlose Accounts

Der RSS-Dienst FeedPress, auf den auch wir seit August 2013 setzen, gab aktuell im eigenen Blog bekannt, dass man die kostenlose Nutzung abschaffen wird.

FeedPress positioniert sich seit jeher als moderne und beständig weiterentwickelte Alternative zu FeedBurner, welches seit der Übernahme durch Google praktisch nicht mehr weiterentwickelt wurde und seitdem regelmäßig als potentieller Streichkandidat gehandelt wird. Um neue Nutzer anzuziehen, war es natürlich nötig, auch eine kostenlose, funktionell ungeschränkte Möglichkeit zur Nutzung des Dienstes anzubieten.

Inzwischen aber hat FeedPress eine gewisse Popularität erreicht und laut den Entwicklern nutzen die Meisten sogar die kostenpflichtige Preisstufe. Um den Fortbestand des Dienstes auch weiterhin sichern und die Grundlage optimieren zu können, haben die Entwickler nun beschlossen, kostenlose Accounts nicht mehr anzubieten. Neue Nutzer und jene, die ihre Preisstufe ändern möchten, haben daher ab sofort folgende Preisstufen:

  • Neun US-Dollar für drei Monate
  • 15 US-Dollar für sechs Monate
  • 30 US-Dollar für 12 Monate

Wer vor der Ankündigung bereits ein kostenloses Benutzerkonto führte, kann allerdings gewissermaßen aufatmen, denn diese können den Dienst auch weiterhin kostenfrei nutzen – man wird also nicht dazu gegängelt bzw. gezwungen, Geld zu zahlen, was ich sehr löblich finde. Nichtsdestotrotz sollte man natürlich bedenken, dass man mit FeedPress einen modernen und stabilen Feed-Dienst zur Analyse von RSS-Feeds bekommt, hinter dem kein großer Konzern, wie z.B. eben Google, steckt. Wer den Dienst also gerne nutzt, sollte also zumindest darüber nachdenken, sein Übriges zum Fortbestand von FeedPress beizutragen, indem man ein paar Euro locker macht.

Die große Frage, die sich nun aber stellen wird, ist natürlich, ob man ohne kostenlose Accounts auch weiterhin neue Nutzer akquirieren können wird. Ich für meinen Teil wage dies zumindest anzuzweifeln, denn: FeedBurner mag alles andere als modern sein, funktioniert dennoch weiterhin und ist schlicht der unangefochtene Platzhirsch auf dem Markt. Wer als Alternative Nutzer anziehen möchte, muss diese davon überzeugen, den Wechsel zu vollziehen und das geht eben nur, indem man sie über kostenlose Accounts testen lässt, ob der Dienst denn für sie das Geld wert ist.

FeedPress Goes Premium Only

Quelle FeedPress via BlogToGo

Kommentarrichtlinien

Kommentare sind immer gern gesehen, allerdings haben wir einige wenige Richtlinien. Wir bitten euch diese einzuhalten, um eine möglichst niveauvolle und respektvolle Diskussion zu den Themen zu gewährleisten. Folgendes gibt es beim Kommentieren zu beachten:

  • Achtet auf einen sachlichen und respektvollen Ton
  • Die Meinung anderer ist stets zu respektieren
  • Beleidigungen werden nicht geduldet, wenn sie gegen geltendes Recht verstoßen
  • Links zu anderen Webseiten/Artikeln/Beiträgen sind erlaubt, sofern sie zum Thema passen (keine SEO-Links)
  • Keywords als Kommentatorname sind nicht erlaubt
  • E-Mail-Adressen sind freiwillige Angaben