Gastbeitrag: Smartphone-Apps übetragen heimlich Daten

So Leute, heute gibt es mal einen kleinen Gastbeitrag vom Daniel. Er hat vor wenigen Tagen auf Twitter in die Runde gefragt, ob er denn nicht für jemanden einen Gastbeitrag schreiben wollen würde. Klar, dass ich da nicht Nein zu sage, gell? ;) Also hat er für mein kleines, niedliches Blog einen Beitrag geschrieben. Den lasse ich unkommentiert, lest ihn euch einfach durch. :)

Das wir in einer modernen Welt bestimmte Daten nicht mehr verheimlichen können ist uns durchaus bewusst. Doch oft stellt sich auch die Frage, warum wir uns beschweren über unendlichen Datenmissbrauch, wenn wir diese Form der Kriminalität mit Spaß und Freude auch noch unterstützen.  Seit es Smartphones auf dem Markt gibt, steigt auch die Zahl derer, die immer wieder in Kostenfallen geraten und sich über Datenmissbrauch beschweren. Schuld daran sind jedoch zum größten Teil die von uns installierten Apps.

Ohne dabei genau darauf zu achten von wem eine App stammt, ob irgendwelche anderen Informationen darüber im Internet bekannt sind oder vor Gefahren bereits gewarnt wurde, werden diese installiert und man freut sich über ein neues Spielzeug. Die Gefahr lauert hier jedoch weniger in den eingebauten Werbebannern, sondern in der eigentlichen App.

Das Wall Street Journal testete über 100 Apps auf genau diese Problematik des Datenmissbrauchs und fand dabei heraus, dass mehr als die Hälfte der bekanntesten Apps unsere Nutzerdaten an Firmen weitergeben. Darunter befindet sich neben der Gerätenummer, auch der Standort des Benutzers, deren Alter und Geschlecht.

Mit zu den schlimmsten Programmen zählt hierbei TextPlus 4 und Pandora. Generell sollen, laut Studie, iPhone-Apps mehr Daten übermitteln als Android-Apps. Bedeutet jedoch nicht, dass man mit einem -Smartphone auf einer sicheren Seite ist. Auch hier gibt es viele schwarze Schafe.

Vor einer Installation, sollte man sich also im Internet kundig tun, ob bereits etwas zu einer Applikation bekannt ist und welche Zugriffe auf dem Smartphone die jeweilige App benötigt. Eine absolut sichere Lösung gibt es für diese Problematik nicht, aber wer sich vorher informiert und vieles mit Skepsis beobachtet, der wird hier wesentlich weniger Probleme bekommen.

[App Store Bildquelle: DratlosUnterwegs.de]

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