Impala für Android und iOS sortiert Fotos automatisch in Alben ein

Mit Scene und Carousel stellte ich zuletzt zwei -Apps für Android vor. Eine weitere Alternative, die auch für iOS zu haben ist, wäre darüber hinaus auch Impala.

Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, wollen die Entwickler von Euvision Technologies mit Impala einen anderen Weg gehen: Zur Ordnung der einzelnen Bilder setzt die App nicht auf die lokale Ordnerstruktur, Metadaten oder sonstige Dinge – stattdessen analysiert Impala den Inhalt der einzelnen Bilder und ordnet sie auf dieser Basis eigenständig in Alben ein. Bilder, die Lebensmittel zeigen, landen so beispielsweise im Album “#Food” und Fotos werden dementsprechend unter “#Cats” eingeordnet.

Das Ganze funktioniert überraschend gut, der erste Scan der Bilder geht auch recht fix vonstatten, was insgesamt doch schon beeindruckend ist. Großen Wert legen die Entwickler auch darauf, dass der ganze Vorgang lokal abläuft und keine Verbindungen zu eigenen Servern oder dergleichen aufgebaut wird.

Impala konzentriert sich aber nicht nur darauf, bereits angefertigte Fotos bestmöglich zu sortieren, denn auch eine Kamerafunktion wurde integriert. Der fokussierte Bereich wird direkt bei der Aufnahme kategorisiert und die Fotos werden nach der Aufnahme auch mit automatischen Filtereffekten ausgestattet, die die Fotos verbessern sollen.


Das, was Impala verspricht, gelingt der App außerordentlich gut: Wenngleich dann und wann mal ein Foto nicht korrekt kategorisiert wird, hält sich diese Fehlerquote sehr niedrig – die Anwendung arbeitet schlicht zuverlässig und macht das, was sie soll. An der Optik können die Entwickler sicherlich noch feilen, mir persönlich gefällt das dunkle Holo-Layout schlicht nicht. Das aber ist letztlich zu verschmerzen, wenn einem die Funktionalität dieser App zusagt. Darüber hinaus ist das Ganze im Play Store und App Store kostenlos zu haben – von mir gibt es also eine Empfehlung.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

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  • Erwin Schröder

    85 MB für eine Foto-App sind aber reichlich viel und die Bewertungen scheinen auch nicht besonders gut zu sein.

    • http://about.me/charles.engelken Charles Engelken

      Ich persönlich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bei Apps nicht mehr auf die Dateigröße schaue. Klar: Wenn Du ein Gerät mit geringem internen Speicher hast, wird das früher oder später ein nicht zu unterschätzender Faktor, sonst halte ich das aber für vernachlässigbar, weswegen ich das im Beitrag auch nicht erwähnte, da es mir schlicht nicht mehr auffällt.

      Von den Bewertungen stammt lediglich eine aus Deutschland, weswegen ich die anderen nicht einsehen kann. Dort beschwert sich der Nutzer darüber, dass die App die automatischen Galerien nicht phyisikalisch auf dem Speichergerät anlegt, was meiner Meinung nach aber völlig gegen das geht, was die Entwickler mit der App machen wollen. Bei mir persönlich funktioniert die App auch fast vollkommen einwandfrei, wie ich oben schrieb – ich für meinen Teil kann mich also nicht beschweren.

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