Inateck MercuryBox Bluetooth-Lautsprecher Testbericht

-Lautsprecher sind ein zunehmend umkämpftes Feld und hier gibt es in praktisch jeder Preisklasse mehr als genug Alternativen, aus denen man auswählen kann. Auch Inateck möchte hier mit der MercuryBox mitmischen. Wie sich diese im Praxiseinsatz macht, habe ich in den vergangenen Wochen ausführlich für euch getestet.

, Features und Design

Die Marcurybox ist komplett aus Aluminium gefertigt, weswegen sich der Lautsprecher recht hochwertig anfühlt. Widerstandsfähig ist er zudem auch, denn zum einen haben wir hier eine Wasserfestigkeit nach IP67-Standard und durch das verbaute Aluminium macht es dem Gerät auch nichts aus, wenn dieser mal nach hinten oder vorne wegfällt und ich traue der Lautsprecher-Box auch zu höhere Stürze zu überleben, wenngleich ich das nicht persönlich getestet habe.

Das Design ist schlicht gehalten und auf elegant getrimmt. Im Direktvergleich zu anderen Bluetooth-Lautsprechern von UE, Bose und Co. kommt die MercuryBox also sehr viel unauffälliger und nicht so „flashy” daher. Das sagt mir persönlich aber durchaus zu. An der Front sehen wir Speaker-Grills, die optisch sehr hübsch daherkommen, die Rückseite beherrbergt Bassports, die die Ausgabe von Tieftönen verbessern sollen.

Kommen wir zu den Features An der linken Seite wurde eine Gummiklappe untergebracht, hinter der die Eingänge für Micro-USB und AUX. Zwar handelt es sich bei der MercuryBox primär, wie gesagt, um einen , allerdings hat man als Fallback eben auch eine Kabellösung zur Hand, was ich löblich finde, allerdings natürlich zum Standard eines jeden halbwegs guten Lautsprechers gehört.


An der Oberseite wurde die komplette (Medien-)steuerung untergebracht: Power On/Off, Bluetooth-Pairing, Play/Pause sowie Lautstärke- und Skipping-Buttons. Die letzten beiden Funktionen wurden in den Tasten mit der Aufschrift „+” und „-” kombiniert, allerdings ist die Funktionsweise mehr als irritierend: Um die Lautstärke zu verändern, muss der jeweilige Button nämlich per Longpress betätigt werden. Einfaches und schnelles Betätigen der Buttons löst das Track-Skipping aus. Eigentlich sollte es genau umgekehrt sein und ich habe ewig gebraucht, um diese Funktionsweise ohne Anleitung herauszubekommen – intuitiv ist definitiv etwas anderes.


Klangbild

Nun zum Herzstück eines jeden Lautsprechers: Dem Klang. Die MercuryBox kostet bei Amazon derzeit knappe 50 Euro, insofern sollte man also kein Klangwunder erwarten. Nichtsdestoweniger ist der Klang auch im Rahmen dieser Preisklasse noch verbesserungswürdig. Die MercuryBox ist sehr mittenlastig; Höhen- und Tiefen kommen merklich unterdrückt daher und können sich nicht richtig entfalten – sie klingen „eingesperrt”.

Immerhin wird der Lautsprecher recht laut und verzerrt dabei in höheren Regionen nicht merklich. Der dumpfe Sound bleibt also so ziemlich genauso dumpf, wie auf halber Lautstärke und wird nicht von störenden Zischtönen oder ähnlichem begleitet. Viel mehr gibt es dann zum Klang tatsächlich nicht zu sagen. Auch im Vergleich zu anderen, ähnlich bepreisten, Bluetooth-Lautsprechern hat die MercuryBox nicht viel entgegenzusetzen.

Das Fazit

Insgesamt ist die MercuryBox ein vielversprechendes Paket – zumindest äußerlich. Wasserdicht ist das Ganze, optisch hübsch und auch die Wertigkeit vermittelt einen sehr guten Eindruck. Sobald man den Lautsprecher aber benutzt, macht sich Ernüchterung breit. Inateck hat hier zu sehr auf die äußeren Werte geachtet, ohne den Klang in den Fokus des Entwicklungsprozesses zu setzen und das macht sich nicht bezahlt.

Insgesamt würde ich für die MercuryBox nicht mehr, als 25 Euro ausgeben wollen – das ist mal eben die Hälfte des aktuellen Amazon-Preises. In der Preiskategorie, in der Inateck diesen Lautsprecher platzierte, ist er schlichtweg nicht konkurrenzfähig – so offen und ehrlich muss man einfach sein.

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