LG G4: Mein erster Eindruck

Ende April stellte mit dem G4 das Flaggschiff für dieses Jahr vor. Nachdem ich bereits vor längerem ein Testgerät angefragt habe, ist es gestern endlich angekommen. „Besser spät als nie“, wie man so schön sagt, also schauen wir uns das Gerät mal etwas genauer an. Einen Testbericht bzw. Alltagsbericht wird es dann demnächst natürlich ebenfalls geben.

Technische Ausstattung und Lieferumfang

  • Display: 5,5″ IPS-LCD, 1.440 x 2.560 Pixel (538 ppi)
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 808, Quad-Core 1,44 GHz & Dual-Core 1,82 GHz, Adreno 418 GPU
  • Speicher: 3 GB RAM, 32 GB intern (per microSD um maximal 128 GB erweiterbar
  • Kameras: 16 Megapixel Hauptkamera mit OIS und Laser-Autofokus, 8 Megapixel Frontkamera
  • Akku: 3.000 mAh Li-Ion (austauschbar)
  • Maße und Gewicht: 148,9 x 76,1 x 9,8 mm, 155 Gramm
  • Betriebssystem: Android 5.1 mit LG UX 4.0
  • Konnektivität: HSPA, LTE (GSM 850/900/1800/1900 MHz), WiFi 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.1, A-GPS
  • Sensoren: Beschleunigungsmesser, Gyrosensor, Näherungssensor, Kompass, Barometer, Farbspektrum-Sensor
  • Sonstiges: Micro-SIM, Quick Charge 2.0, Qi-Charging (optional), Corning Gorilla Glass 3
  • Farbvarianten: Grau, Weiß, Gold, Schwarz (Leder), Braun (Leder), Rot (Leder)
  • Lieferumfang: , LG QuadBeat 3 In-Ear-Kopfhörer, Netzteil, Micro-USB-Kabel, Austausch-Rückseite, Kurzanleitungen

Der erste Eindruck

v.l.n.r: iPhone 6 Plus, LG G4, OnePlus One

Ähnlich wie das G3 im letzten Jahr kommt auch das G4 für ein Gerät mit 5,5″ Display-Diagonale sehr kompakt daher, wodurch es weniger hoch ist, als beispielsweise mein iPhone 6 Plus und mein OnePlus One, welche ebenfalls mit 5,5″-Displays daherkommen. Zusätzlich liegt es durch die Abrundung der Rückseite gut in der Hand und die abgeschrägten Seitenteile wirken sich sehr gut auf das Handling aus.


Die Lederrückseite macht einen sehr hochwertigen Eindruck und die echten Nähte sind eine wunderbare Akzentuierung sowie ein sehr schönes Design-Element. Dadurch, dass die Ecken dieser Rückseite allerdings freiliegen und nicht direkt in die Seite übergehen, wird es hier über kurz oder lang zu Abnutzungserscheinungen kommen. Die Lautstärkeregelung sowie der Power-Button wurden abermals auf der Rückseite untergebracht, lassen sich blind optimal bedienen und bringen relativ knackige Druckpunkte mit sich, wobei letzteres nicht so gut gelungen ist, wie beim iPhone 6 Plus.

Beim Display merke ich direkt einen deutlichen Unterschied. LG setzt hier auf die sogenannte Quantum-Dot-Technologie, die man von einigen TV-Geräten kennt. Diese sorgen für sehr ausgeprägte und toll dargestellte Farben, ohne diese aber zu sehr zu sättigen. Der Schwarzwert ist gut gelungen, allerdings ist es nicht besonders hell, was im Außeneinsatz durchaus zu Schwierigkeiten führen könnte. Blickwinkelstabilität und Schärfe gefallen mir auf den ersten Blick dafür aber sehr gut – letzteres ist ob der hohen Displayauflösung natürlich wenig überraschend.

Die Performance empfand ich beim LG G3 im letzten Jahr als frech, wenn man LGs Optimus UI nutzte. Beim G4 hatte ich in meinen ersten Stunden zumindest keinerlei Probleme, was das angeht und das ist schonmal ein gutes Zeichen. Der Snapdragon 808 sollte eine gute Performance eigentlich außer Frage stellen, allerdings hätte das beim Snapdragon 801 im letzten Jahr eigentlich ebenso keine Frage sein sollen. LG scheint allerdings gelernt zu haben, was das angeht.

Mein erstes Fazit

Meine ersten Stunden mit dem LG G4 waren also durchaus positiv. Mit der Lederrückseite ist die Wertigkeit recht gut, die Performance macht einen ebenso guten Eindruck und das Display gefällt mir ebenfalls – abgesehen von der niedrigen maximalen Helligkeit. Viel mehr kann ich zum Gerät aktuell aber natürlich noch nicht sagen.

Dies wiederum wird sich über die nächsten Wochen ändern. Ich für meinen Teil freue mich vor allem auf die Kamera, die mich bereits beim G3 beeindruckte und dieses Jahr durch den manuellen Modus vor allem Software-seitig nochmals deutlich interessanter ist. Des Weiteren wird sich zeigen müssen, wie sich die Akkulaufzeit bei mir einpendeln wird.


In den nächsten Wochen werde ich das Gerät also definitiv an seine Grenzen bringen und schauen, wo diese denn liegen. Ich muss definitiv sagen, dass das G4 im bisherigen Jahr zu den interessanteren Geräten zählt und insofern freue ich mich nochmals mehr über den bevorstehenden Testzeitraum.

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