Medium für Android: Blogging-Plattform veröffentlicht erste Beta-Version

Das Entwicklerteam hinter der populären -Plattform .com hat nach der iOS-App endlich eine erste -Version des Android-Pendants veröffentlicht.

Die Android-Version von Medium bietet im Grunde das, was Kenner der Plattform erwarten werden: Zum einen wäre da die Home-Timeline mit allen Artikeln der Nutzer, denen man auf der Plattform folgt. Unter „Top Stories“ findet man kuratierte Artikel und auch das Bookmarking-System, welches erlaubt, Artikel zum späteren Lesen zu markieren, ist Teil des Funktionsumfangs. Eine Suchfunktion sowie eine Profilansicht dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Die einzelnen Artikel werden in den Streams in einem Cards-Layout präsentiert, Fotos gehen in der Artikelansicht über die gesamte Breite und das Lesen der Texte ist sehr angenehm gestaltet. Wie es sich für eine Blogging-Plattform gehört, bietet die Android-App auch einen integrierten Posts-Editor, in dem neue Texte geschrieben und mit den typischen Medium-Formatierungen ausgestattet werden können

Medium macht optisch sowie funktionell einen durchweg guten Eindruck und bietet genau das, was man sich von der Plattform erwartet. Bisweilen wird die Applikation zunächst in einer geschlossenen Beta-Form durchgetestet, bevor die Anwendung öffentlich bei Google Play verfügbar sein wird. Dieser Beta-Test läuft natürlich über eine entsprechende Google+-Community ab und für den Zugriff muss man von den Verantwortlichen freigeschaltet werden.

Der aktuelle Beta-Status heißt aber natürlich auch, dass Medium für Android noch nicht durchweg ausgereift ist. Beispielsweise dauert das Einfügen von Fotos im Posts-Editor auffällig lange und teilweise gibt es auch Probleme beim Formatieren, sodass sich Leerzeilen unter Bildern (zumindest bei mir) noch nicht löschen lassen. Des Weiteren arbeiten die Entwickler an der Funktion des Floating Action-Buttons in der Artikelansicht, wobei ich der Meinung bin, dass man dort gar nicht erst einen unterbringen sollte, um keine Elemente über dem Text zu haben, denn schließlich sind jene Texte das wichtigste Element der gesamten Plattform.

Wie wir aber alle sehen, machen die Entwickler einen wichtigen und richtigen Schritt mit der Entwicklung ihrer Android-Anwendung. Nach dem Stand der iOS-App zu urteilen, gehe ich darüber hinaus davon aus, dass das Android-Gegenstück mit der offiziellen Veröffentlichung einwandfrei funktionieren wird und ich freue mich darüber, die tollen Artikel, die die Nutzer dort verfassen, auch endlich am Google-OS in einer offiziellen App lesen zu können.

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