Nokia Lumia 1520 Testbericht

Phablets sind in aller Munde, Samsung hat hier mit dem ersten Galaxy Note eine Marktlücke erkannt und erfolgreich eine komplett neue Produktgattung durchgesetzt. Natürlich wollen konkurrierende Hersteller Samsung aber nicht kampflos das Feld überlassen und so gibt es inzwischen eine beachtliche Auswahl an derartigen Geräten.

Auch hat sich hier nicht lumpen lassen und präsentierte vor nicht allzu langer Zeit das Lumia 1320 und das . Beide haben sechs Zoll große Displays, ersteres ist aber für die Mittelklasse gedacht, während das 1520 im High-End-Sektor unterwegs ist. Über die letzten beiden Wochen hatte ich das neue Lumia-Flaggschiff nun zum Test bei mir und mich quälten einige Fragen. In diesem Testbericht versuche ich, diesen möglichst gut auf die Schliche zu kommen.

Technische Details

Bevor wir uns aber ans Eingemachte, also an die Fragen und an das Gerät selbst machen, konzentrieren wir uns kurz aufs Datenblatt. Dieses liest sich für ein Gerät mit 8 eindrucksvoll, denn 1080p-Displays suchte man hier beispielsweise bislang vergebens. Auch der Quad-Core-Prozessor ist in diesen Gefilden neu. Klar ist aber, dass beides nötig war, denn 720p machen auf sechs Zoll nur wenig Spaß, darüber hinaus will das große Display aber natürlich auch mit genügend Pferdestärken versorgt werden.

  • 6” IPS-Display mit 1.080 x 1.920 Pixeln (367 ppi)
  • Snapdragon 800 Quad-Core-CPU mit 2,2 GHz
  • 2 GB RAM / 32 GB interner Speicher
  • 20 MP Rück- / 1,2 MP Frontkamera
  • 3.400 mAh Akkukapazität
  • Nano-SIM / Micro-SD (max. 64 GB)
  • Maße: 162,8 x 85,4 x 8,7 (in mm)
  • Gewicht: 209 Gramm
  • Windows Phone 8 Black

Lieferumfang

  • Nokia Lumia 1520
  • Micro-USB-Kabel
  • Netzstecker
  • InEar-Kopfhörer
  • Schnellanleitungen

Der Lieferumfang ist klassich genügsam: Die typische und immer noch stilvolle Verpackung, darin das Lumia 1520 selbst, ein Micro-USB-Kabel mitsamt Netzstecker, Kurzanleitungen und In-Ear-Kopfhörern mit mehreren Aufsätzen. Meinem Testgerät lag dazu auch noch das offizielle Protective Cover CP-623 in weiß bei.


Design und Verarbeitung

Ein toller Mittelweg aus Understatement und aufregenden Linien

Nokia Lumia 1520 05

Nun aber, wie gesagt, ans Eingemachte: Nokias Design, Materialwahl und Verarbeitung werden schon lange gepriesen und auch hier gibt es keine Überraschungen, denn auch das Lumia 1520 sieht unglaublich schick aus. Die schwarze Version trifft dabei einen tollen Mittelweg aus Understatement, welches sich aber durch wortwörtlich aufregende Linien von der Konkurrenz abzusetzen weiß. Ich hatte nun schon so einige Lumia-Modelle bei mir und der Aha-Effekt nutzt sich auch hier nicht ab.

Beinahe anstandslos ist auch die Verarbeitung. Größtenteils gibt es Nokia-typische Qualität: Einen Unibody und dadurch nicht vorhandene Spaltmaße im Body selbst sind da das offensichtlichste. Gänzlich perfekt ist das Ganze dieses Mal aber dann doch nicht gelungen, denn beim Übergang zwischen Body und Kamera-Sensor macht sich dann doch ein bemerkbares Spaltmaß breit, in dem sich Fussel sehr gerne ansammelt, der dann nur äußerst schwer zu entfernen ist. Das mag ein Detail sein, welches durch die sonst so gute Leistung Nokias aber umso stärker auffällt.

Formfaktor

Das Gerät trifft einen guten Mittelweg aus Bedienbarkeit und maximaler Größe

Ein Gerät dieser Größenordnung wirft natürlich auch die Frage auf, wie es sich bedienen lässt. Diesbezüglich muss man natürlich sagen, dass das Gerät die meiste Zeit mit beiden Händen bedient werden möchte, allerdings hatte ich auch kein Problem damit, es zwischendurch schnell aus der Hosentasche herauszuholen, um es dann mit einer Hand zu bedienen, denn dafür ist es insgesamt doch noch schlank genug.

Darüber hinaus wurde das Gewicht gut verteilt. Das ASUS Fonepad Note 6 wirkt beispielsweise durch den mittigen Schwerpunkt um einiges schwerer, obwohl beide Geräte lediglich ein Gramm Gewicht trennt. Insofern kann ich also “Entwarnung” geben: Das Gerät trifft – wenn man so will – einen guten Mittelweg aus Bedienbarkeit und maximaler Größe.

Display

Ich sage es einfach gerade heraus: Das Lumia 1520 hat das beste Display, das ich bisher bei einem Smartphone oder Phablet gesehen habe! Dargestellte Inhalte sehen ohne wenn und aber richtig gut aus, sind gestochen scharf und generell wirken Farben “natürlich”, übersättigen nicht, machen aber einen lebendigen Eindruck. Windows Phone 8 sah bereits mit einem 720-Display ausgezeichnet aus, das 1080p-Display setzt dem Ganzen aber noch eine ganze Schippe auf.

Ich sage es einfach gerade heraus: Das Lumia 1520 hat das beste Display

Nokia hat sich hier definitiv Belobigungen verdient. Das erste Mal, dass ich von einem “Nokia-Display” beeindruckt war, schafften es die Finnen beim Lumia 720 eine WVGA-Auflösung auf 4,3” so gut hinzubekommen, dass diese eigentlich nicht allzu beeindruckende Spezifikation in der Praxis toll aussah. Das 1080p-Display des Lumia 1520 ist der, meiner Meinung nach, zweite große Wurf bei den Displays, denn kein anderes Smartphone und Phablet mit Full-HD-Auflösung kommt an das des 1520 heran – zumindest von denen, die ich in Persona gesehen habe, inklusive dem LG G2.

Software

Auf dem Nokia Lumia 1520 kommt Windows Phone 8 Black zum Einsatz, welches einige Verbesserungen im System bringt. Beispielsweise lassen sich offene Apps nun im Multitasking-Menü schließen. Darüber hinaus lässt sich mit “Blick” ein feature aktivieren, welches beim Ausschalten des Displays aktiv wird und hier die Uhrzeit, sowie Benachrichtigungen bei gedimmter Displayhelligkeit anzeigt. Insgesamt sind so einige neue Funktionen hinzugekommen, einen Überblick hierüber gibt es auf der offiziellen Nokia-Webseite.

Mit dabei sind auch einige neue Nokia-Apps. Interessant sind hier vor allem MixRadio und Storyteller. MixRadio ist im Prinzip eine Art personalisiertes Radio, bei der man verschiedene Mixe erstellen kann, bei denen man am Anfang drei Künstler definiert, auf deren Basis genrepassende Lieder ausgewählt und abgespielt werden. Diese Mixe lassen sich wiederum offline speichern und anhören – all das kostenlos und ohne Benutzerkonto. Der einzige Makel an MixRadio war in meinem Test, dass das Laden eines Mixes ab und an unglaublich lange dauerte, was nicht allzu oft auftritt, dann aber wirklich nervig wird.

Nokia Lumia 1520 19

Storyteller hingegen ist eine weitere App im starken Nokia-Portfolio rund um das Thema “Fotos”. Geschossene Fotos, die mit Metadaten ausgestattet sind, werden in einer Timeline geordnet angezeigt, darüber hinaus gibt es auch eine Kartenansicht, die die Fotos nach dem Aufnahmeort sortiert anzeigt und auch Favoriten lassen sich hier anlegen. Das Ganze passt ziemlich gut in den Fokus, den Nokia rund um Fotos legt und ist in dieser Umsetzung eine App, die mir so zuvor noch nicht begegnete und einiges her macht.

In der Praxis lässt sich der Homescreen nun viel praktikabler bedienen

Die wohl offensichtlichste Neuerung im System ist aber die dritte Spalte auf dem Homescreen. Das ist bei einem solch großen Display natürlich von Vorteil, um den größeren Platz besser ausnutzen zu können. Zunächst dachte ich, dass das unter Umständen in unübersichtliche Homescreens ausarten könnte, da man dann viele Inhalte auf einmal zu sehen bekommt. In der Praxis relativierte sich das aber, stattdessen lässt sich der Homescreen nun viel praktikabler bedienen, ich muss beispielsweise gar nicht mehr nach unten scrollen mit meinem Setup.

Dass der Homescreen für große Displays optimiert wurde, lässt aber noch offensichtlicher erscheinen, dass es ansonsten keine weiteren Systemoptimierungen gegeben hat. Sicherlich sieht man mehr Inhalte auf einmal, allerdings hätte ich mir mehr als das gewünscht. Man kann Samsung sicherlich einiges nachsagen, allerdings haben sie es geschafft, ihrerer Phablet-Software wirklich Mehrwert zu geben, die den größeren Platz tatsächlich ausnutzt und Mehrwert bietet. Das fängt beispielsweise bei kleinen Dingen, wie links- oder rechtsanliegenden Tastaturen an, solche Details hätte ich mir hier öfter gewünscht. Sicher: Nokia ist dafür nicht zur Verantwortung zu ziehen, im Gesamtpaket fällt das aber negativ auf.

Darüber hinaus tritt ein weiteres Systemprobleme dadurch, dass Windows Phone generell immer besser wird, noch stärker in den Vordergrund, denn mit Hintergrundprozessen hat das System einige Probleme. Befindet sich das Gerät im Standby-Modus, brechen beispielsweise Uploads zur Dropbox und die Synchronisation der Rdio-Sammlung ab. Mir persönlich ist das bisher noch nie so stark aufgefallen, wie beim Lumia 1520, da – wie gesagt – das System als solches über die Zeit an vielen, vielen Punkten immens verbessert wurde.

Akkuleistung und Performance

Die Akkuleistung hingegen ist beispiellos – drei Tage hat der Akku ohne Probleme geschafft. Windows Phone ist dafür bekannt, ressourcenschonend mit der gegebenen Hardware umzugehen und zusammene mit dem großen Akku bildet sich hier das wohl beste, was man ohne Hilfsmittel, wie dicke Zusatzakkus, an Akkulaufzeit bekommen kann.

Der Flaschenhals sind allzu oft aber die Apps

Die Performance allerdings ist ein zweischneidiges Schwert. Ich hatte niemals das Gefühl, dass das Lumia 1520 mit einer Aufgabe übefordert wäre und der Quad-Core-Prozessor weiß z.B. spielend mit dem tollen und energiehungrigen Display umzugehen – der Flaschenhals sind allzu oft aber die Apps.

Will man beispielsweise eine App aus dem Multitasking-Menü heraus öffnen, dauert es viel zu oft viel zu lang, bis die App fortgesetzt wird. Während dieser Zeit sieht man lediglich den Ladebalken, man kann mit der Applikation also in keinster Weise interagieren. Das Ganze geht sogar so weit, dass es oftmals zeitsparender ist, die App im Multitasking-Menü zu schließen und anschließend komplett neu zu öffnen. Dieses Problem quält Windows-Phone-Apps schon lang, allerdings fällt dies bei der Potenz der verbauten Hardware noch gravierender auf.

Kamera

Die Rückkamera kann Fotos mit maximal 20 Megapixeln aufnehmen – im 4:3-Format. Wer lieber in 16:9 fotografiert, muss sich mit 16 Megapixeln begnügen. Sicherlich immer noch mehr als genug, allerdings nervt es mich etwas, dass man im Breitbild-Format nicht drum herum kommt, mit maximal 16 Megapixeln zu fotografieren – hier bekleckert sich meines Wissens nach allerdings kein Hersteller mit Ruhm.

Alle Testfotos bei Google+

Die geschossenen Fotos aber fallen durchweg gut aus. Hier muss man abermals erwähnen, dass Nokia-Kameras Szenerien stets tendenziell flacher einfangen, die Farbkraft im Post-Processing also nicht übermäßig verstärkt wird. Dadurch wirken die Fotos sehr akkurat, was mir persönlich gefällt. Stellenweise fallen Fotos aber leicht verrauscht aus, sobald die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Im Low-Light-Bereich macht sich die Kamera aber recht gut, es wird viel Licht eingefangen, die Szenen fallen dadurch gut ausgeleuchtet aus, sind aber auch verrauscht, was nicht überraschend ist.

Ein wirklicher “Wow-Effekt” bleibt also aus, denn die PureView-Kamera ist schlicht und ergreifend eben eine kleinere Version der 41-Megapixel-Kamera aus dem Lumia 1020. Insgesamt bewegen sich die Fotos gewissermaßen in etwa auf dem Niveau des iPhone 5s und LG G2, wobei es natürlich Geschmackssache ist, ob einem die flacheren Farben der PureView-Kamera eher zusagen oder eben nicht.

Mit den manuellen Einstellungsmöglichkeiten der Nokia-Camera-App kann man noch einmal einiges herausholen – die Fotos, die ihr hier seht, habe ich allerdings im automatischen Modus geschossen, da ich davon ausgehe, dass die meisten Nutzer am ehesten diesen Modus verwenden werden.

Probleme gibt es aber trotzdem bei der Kamera-Software: Wenngleich man, wie gesagt, wirklich zig Möglichkeiten hat, ist die App einfach langsam. Die App startet an und für sich zügig, benötigt aber im Vergleich zu anderen Smartphones auffällig lange zum Schießen der Fotos: Bei guten Lichtverhältnissen sprechen wir hier von etwas mehr als einer Sekunde, bei schlechten allerdings sind es gerne zwei bis drei Sekunden, da versucht wird, möglichst viel Licht einzufangen, um das Motiv auszuleuchten. Des Weiteren dauert das Öffnen der App über den Kamera-Button immer noch zwei Sekunden, die ausreichen können, um das angepeilte Motiv zu verpassen und gerade für diese Momente ist der Kamera-Button eigentlich gedacht.

Nokia Refocus zeigt die Power, die in dem Gerät steckt

Neben der Camera-App gibt es aber auch noch weitere sehr coole Applikationen für Fotos. Besonders Nokia Refocus sticht hier hervor. Mit der Anwendung ist es möglich ein Foto aufzunehmen, um es anschließend verlustfrei fokussieren zu können. Das Aufnehmen der einzelnen Fotos dauert dann natürlich länger, da die verschiedenen Fokus-Stufen gespeichert und zusammengelegt werden müssen, allerdings sind die möglichen Ergebnisse beeindruckend und darüber hinaus wird hier klar, dass im Lumia 1520 doch einige Pferdestärken schlummern, damit das so gelöst werden kann.

Sonstiges

Nokia Lumia 1520 11

Das Protective Case CP-623 erinnert ganz klar an Apples Smart Cover für die iPads. Ähnlich wie diese kann die Vorderseite zusammenfalten, damit das Lumia 1520 z.B. auf einem Tisch im Landscape-Modus aufgestellt werden kann. Das ist natürlich dann nützlich, wenn man z.B. Videos gucken möchte, wofür sich das große Display ja praktisch schon anbietet. Allerdings ist das Case nicht ohne Makel, denn genau so wie auch das Smart Cover führt das CP-623 dazu, dass sich Schlieren in hässlichen Streifenformen bilden. Des Weiteren wird leider keine Wake-/Lock-Funktionalität unterstützt. Aus diesen Gründen würde ich persönlich auch auf das Case verzichten – zumindest aber liegt die Vorderseite plan auf dem Display auf, im Gegensatz zu den offiziellen Cases, die z.B. Samsung für die eigenen Geräte anbietet.


Der Mono-Lautsprecher ist darüber hinaus überraschenderweise sehr brauchbar, Klänge kommen laut, gleichzeitig aber klar heraus und sind besser, als bei vielen anderen Geräten. Sicherlich hinkt die Qualität noch der eines HTC One mit Stereo-Lautsprechern hinterher, allerdings gehört das Lumia 1520 in dieser Kategorie wirklich zu den besten Vertretern.

Fazit

Tatsächlich das wohl erste Gerät mit Windows Phone, welches ich mir privat zulegen würde

Insgesamt ist das Nokia Lumia 1520 ein hervorragendes Gesamtpaket. Das Design ist unübertroffen, der Body vereinfacht die Bedienung des großen Phablets um einiges und auch der Software-Aspekt hat sich, mit Ausnahme einiger angesprochener Dinge, ebenfalls stark verbessert. Ich habe bereits das Lumia 720 gerne im Alltag genutzt, das Lumia 1520 jedoch ist noch einmal eine ganz andere Ecke – es macht einfach richtig Spaß!

Tatsächlich ist das neue Flaggschiff das wohl erste Gerät mit Windows Phone, welches ich mir privat zulegen und als primäres Alltagsgerät verwenden würde. Die Software ist noch immer in gewissem Maße der Flaschenhals, allerdings bin ich mittlerweile guter Dinge, dass Microsoft die Stellschrauben in naher Zukunft mit Windows Phone 8.1 stark anziehen wird.

Das Gesamtpaket ist hier einfach stimmig, mehr braucht man eigentlich gar nicht zu sagen. Benutzt man es, weiß man schlichtweg, dass man hier ein unglaublich potentes Phablet mit einem guten Allround-System in der Hand hat. Wer also ein Phablet haben möchte, sich mit dem doch sehr “anderen” Windows Phone anfreunden kann und den Retail-Preis von aktuell 640 Euro nicht scheut, bekommt hier ein wirklich, wirklich tolles Gerät, bei dem die Finnen einmal mehr zeigen, was sie drauf haben.

  • Sibbl

    Ein super Review, was auch meine Erfahrung mit dem 1520 widerspiegelt.

    Das mit den Hintergrunddiensten ist allerdings falsch. Benachrichtigungen kommen erst beim Unlocken herein, da du sicherlich “WLAN bei Bildschirmtimeout aktiviert lassen” bei den erweiterten WLAN-Einstellungen ausgeschalten hast. Auch sonst bietet Windows Phone ein effizientes Modell für Hintergrundprozesse. Jede App kann Download/Uploads weiter laufen lassen, weshalb ich deine Probleme mit Rdio auf die Qualität der Apps schieben würde. Klar ist, dass man es nicht mit Android vergleichen kann – denn jede App hat standardmäßig nur wenige Sekunden und wenige MB, wenn sie höchstens aller 30 Minuten die Möglichkeit bekommt, im Hintergrund zu arbeiten. Ich denke dass dies dem Akku sehr zugute kommt (was du selbst ja als positiv bewertet hast) und bin aber selbst gespannt, ob und wie Microsoft das verbessern kann. Bisher können ja immerhin GPS-Tracker dauerhaft im Hintergrund laufen…

    Btw, schon den Motion Monitor angeschaut, der energiesparend auf einem der vier Cores deine Schritte zählt? Tolles Lumia 1520-only-Feature ;-)

    Die Standard-Kamera-App lässt sich übrigens auch auf die MS-Kamera-App ändern, wenn es dir mehr auf Schnelligkeit, als auf Qualität ankommt :-)

    • http://about.me/charles.engelken Charles Engelken

      Öhm, ich hab ewig nach exakt der Einstellung gesucht und sie nicht gefunden, irgendwie war ich da blind… Danke Dir für den Hinweis, den Teil passe ich gleich an im Text!

  • fixxel

    Am Anfang merkt man die Euforie und dann kommt ein negativ Punkt nach dem Anderen. Sind sicherlich nur kleine Manckerl, klingen so aber nach großen Brocken.
    Persönlich finde ich es ein recht interessantes Modell. Noch hält mich die größe und das Problem mit der Anbindung von Google ab

    • http://about.me/charles.engelken Charles Engelken

      Nuja, im unteren Bereich des Berichts ging es hauptsächlich um die Software-Aspekte und wenngleich sich Windows Phone immens verbessert hat, gibt es immer noch Schwächen. Der obere Teil widmet sich der Hardware und die ist unübertroffen, daher wohl dieses “zweigeteilte”. Trotzdem hab das ich Lumia 1520 geliebt und ich denke, das sagt schon einiges aus. ;)

  • FGM

    Schöner Bericht!
    Dieses Kameralinsen-Dreckproblem scheint bei der schwarzen Version besonders ausgeprägt zu sein, bei meinem Gelben (grad nochmal geschaut) ist das nicht erkennbar.

    • http://about.me/charles.engelken Charles Engelken

      Ich könnte mir auch vorstellen, dass es speziell bei der schwarzen Version nochmal stärker auffällt, da der Unterschied zwischen weißen Fusseln und schwarzem Body eben gut sichtbar ist. Könnte gut angehen, dass die gelbe Farbe die Fussel “visuell überdeckt”, wenn man so will.

      • FGM

        Möglich. Ich bin kein Spezialist in Sachen Farbwirkung oder so, deshalb kann ich dazu auch nicht mehr sagen.

  • Hombracho

    Netter Test, aber beim Lesen ist mir etwas aufgefallen, das ich nicht unkommentiert lassen kann. Dass man sich bei Fotos im 16:9 Format mit 16 Megapixeln begnügen muss, liegt nicht am Hersteller, sondern ist reine Physik. Und die kann man bekanntlich nicht aushebeln. Vereinfacht gesagt: Auf Grund des festen Formfaktors eines Kamerasensors gehen bei einem Breitbildfoto Megapixel verloren. Das ist auch bei Spiegelreflex-Kameras so und wird wohl immer so bleiben. Mal ganz davon abgesehen finde ich, sollte man eh besser mit 4:3 fotografieren. Das ist für Fotos einfach das bessere Format. Man kann halt Bewegtbild vom Film nicht mit Fotos vergleichen. Das wird man spätestens dann erkennen, wenn man ausgedruckte 16:9 Bilder mit 4:3 Bildern vergleicht. Und die Fotos der PureView-Kameras eignen sich definitiv schon für Ausdrucke am jeweiligen Foto-Automaten des Vertrauens.