Mit Nuvola Player unter Linux Musik streamen

Hier mal ein Tipp für die -User, die gerne Musik streamen möchten, das allerdings bevorzugt innerhalb einer Desktop-Anwendung. Nuvola Player macht nämlich genau das. Im Grunde stellt Nuvola nicht mehr als nur das Webinterface in einem eigenen Anwendungsfenster dar, aber das ist ja schonmal etwas.

Insgesamt könnt ihr bei Nuvola Player aus sieben Streaming-Diensten auswählen. Hierzulande sind diese aktuell zwar nur bedingt interessant (wer z.B. nutzt hierzulande 8tracks, Hype Machine und Pandora?), allerdings gibt es mit Google Music und rdio zwei interessante Optionen. Hat man seinen Dienst ausgewählt und sich eingeloggt, kann man auch direkt mit dem Streamen anfangen. Ich habe das mal am Beispiel von Google Music gemacht und konnte keine Probleme feststellen.

Wer also z.B. eben Google Music am Desktop nutzen will, kann sich diesen Tipp ruhig mal ansehen. Nuvola gibt es für Ubuntu im Center zum Download und auch ein PPA existiert, mit dem man Stable-, Beta- und Unstable-Builds installieren lassen. Auf den Screenshots seht ihr übrigens die Unstable-Version. Auf der offiziellen Webseite stehen darüber hinaus Pakete für Arch Linux, Fedora, OpenSUSE und Linux Mint bereit

Nuvola Player PPA

Nuvola Player Pakete

via OMG! Ubuntu

  • Andre

    Das ist übrigens die offizielle Seite.

    Die meisten Dienste bringen nicht viel, da man hier Premium-Accounts benötigt.

    Einzig eigentlich für Google Music interessant, da man hier die Mediatastasten der Tastatur nutzen kann.

    Zudem gibt es nicht nur Pakete für Ubuntu, das sollte man erwähnen, siehe:
    http://nuvolaplayer.fenryxo.cz/Download.html

    • http://CocasBlog.de Coca

      Danke, habe es nachgetragen.

  • Andre

    Bitte korrigiere noch einen Fehler: ObenSuse ;)
    Das hat nix mit oben zu tun sondern mit open.

  • Georg

    Ich sehe grad auf den Screenshots das der Dienst Grooveshark unterstützt – funzt das auch in Deutschland? Der Dienst ist ja eigentlich country-restricted… :-/

    Ich nutze ganz gerne den Tomahawk Player, da dieser als Quelle auch ex.fm und vor allem Soundcloud, Jamendo und Owncloud-Server beherrscht. Damit hat man dann praktisch ein selbstgehostetes Google Music. Den Tomahawk gibt es zudem auch für Windows. ;-) Nur dieses mac-like Design stört mMn nach unter Windows, aber ist halt in grade. :D
    http://www.tomahawk-player.org/index.html

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