Opera 24 für Linux veröffentlicht: Erstes Update seit einem Jahr

Nach fast einem Jahr können -Liebhaber unter Linux nun endlich eine neue Version des Browsers installieren und nutzen.

Die Versionsnummer der neuen Opera-Version für Linux ist dabei die V24 – zum Vergleich: Die zuvor aktuellste Linux-Version von Opera war Version 12.16 und dementsprechend hat sich auch viel getan. Insgesamt wurde die Linux-Variante den anderen Versionen für OS X und Windows angeglichen, sodass nun alle Ausführungen über den gleichen Funktionsumfang verfügen.

Dies bedeutet beispielsweise ganz grundlegend, dass Opera unter Linux nicht mehr auf die opera-eigene Rendering-Engine Presto, sondern stattdessen auf Blink setzt. Des Weiteren basiert Opera für Linux nun zu weiten Teilen auf Chromium-Code, weswegen z.B. auch Chromes hardwarebeschleunigte Aura-UI zum Einsatz kommt und die Nutzer auf Chrome-Eweiterungen zurückgreifen können.

Implementiert wurden mit diesem Beispiel auch weitere Funktionen, die von anderen Plattformen bekannt sind: Stash-Bookmarks, der News-Reader namens “Discover” sowie Speed-Dial-Erweiterungen sind mit an Bord und mit Tab-Peek gibt es hier auch ein brandneues Feature, welches ein Overlay-Preview der Wesbseite beim Hovern über einen Tab ausgibt, wodurch manuelles Anklicken hierfür nicht mehr nötig ist.


Opera 24  für Linux wurde zunächst als Developer-Version veröffentlicht und ist daher kein stabiles Release – dieses soll in den kommenden Monaten folgen. Auf der offiziellen Opera-Webseite steht das DEB-Paket zum Download bereit, welches von den Entwicklern bisher nur unter Ubuntu 64bit mit GNOME und Unity getestet wurde, aber auch unter anderen Distributionen funktionieren kann.

Download Opera 24 Developer für Linux →

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