Pocket – Read It Later bekommt umfassendes Rebranding

Einer meiner absoluten Liebslings-Dienste wagt heute quasi einen gewissen Neuanfang. Es geht um Read It Later, einem der ersten Dienste, die sich darauf spezialisierten, Artikel im zentral zu speichern und sie so von überall aus zugänglich zu machen. Fügt man einen Artikel z.B. am Desktop PC in seine RIL Liste ein, kann man ihn von dort aus später problemlos am Smartphone lesen (auch offline). Noch dazu entfernte Read It Later immer Störendes rund um den eigentlichen Artikel und bereitete so eine schön lesbare Version auf.

Heute erleben wir nun den Big Bang: Read It Later unterzieht sich einem massiven Rebranding. Zunächst einmal heißt man jetzt “Pocket“. Zum Anderen hat man die Optik aller Apps und der Webversion grundlegend überarbeitet, sodass man sich nun in einem schlichten, hellen und freundlichen Design präsentiert. Wie das Ganze nun im Endeffekt in der Webanwendung und in den Apps für und aussieht, zeige ich euch mal anhand einiger Screenshots:

Webanwendung

Artikelübersicht in der Webanwendung

Artikelansicht in der Webanwendung

iPad App

Artikelübersicht in der iPad App

Artikelansicht in der iPad App

Android App

Neben der umfassenden optischen Überarbeitung wurde aber auch um einige Funktionen erweitert. Man kann seine gespeicherten Inhalte nun z.B. nach Artikel, Video und Bilder filtern sowie Elemente löschen. Statt der Kachelansicht steht alternativ auch noch eine Listenansicht zur Verfügung, die auch ein wenig übersichtlicher ist. Ein Buld-Editor, um mehrere Artikel in einem Rutsch zu bearbeiten ist nun ebenso dabei wie das wichtigste neue Feature: die umfassende Anpassung der Artikelansicht! Die kann man sich nun detailliert anpassen – von Schriftgröße und -Art über die Helligkeit bis hin zu einem Nachtmodus ist eigentlich alles enthalten, was man so braucht. Ich würde nun sogar so weit gehen, dass die Artikelansicht von zu der von Readability ebenbürtig und das ist wirklich schon ein ganz großes Lob! Nebenbei erwähne ich übrigens auch sehr gerne, dass die Android App nun vollkommen für Ice Cream Sandwich optimiert wurde und die daher einfach nur umwerfend aussieht!

Außerdem sollte man wohl noch erwähnen, dass die mobilen Apps für Android und iOS von nun an komplett kostenlos zu haben sind. Kostenpflichtige Pro Varianten gibt es somit nicht mehr. Außerdem haben die Entwickler passend zum Rebranding auch eine offizielle Chrome Erweiterung in den Chrome Webstore geladen. Die offiziellen Apps sind aber natürlich nicht die einzige Möglichkeit, Inhalte in Pocket zu speichern. Es gibt massenweise 3rd Party Applikationen (derzeit mehr als 270), die mit Pocket kommunizieren können. Eine Liste über diese Anwendungen gibt es übrigens ebenfalls bei Pocket.

Was gibt es noch großartig zu sagen? Im Endeffekt eigentlich nur “was lange währt, wird endlich gut”, denn das neue Design war schon sehr lange  in der Mache (ein erstes Sneak Peek gab es z.B. Ende Oktober 2011 bei Web.AppStorm). Der neue Name ist, meiner Meinung nach, ebenfalls sehr gut gewählt, da er symbolisiert, dass man seine Inhalte immer und überall zur Verfügung hat. Außerdem sind die neuen Funktionen, sowie die Apps allesamt ganz großes Kino und machen den täglichen Umgang mit dem Dienst um einiges angenehmer. Hier haben wir endlich mal ein Redesign, dass punktgenau ins Schwarze trifft und absolut glücklich macht – zumindest mich, der den Dienst seit zwei Jahren ausgiebig nutzt und ihm immer die Treue gehalten hat.

Pocket im App Store

Pocket im Google Play Store

Pocket im Chrome Webstore

[via Caschys Blog]

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