Samsung Galaxy Note Edge Testbericht

Das Galaxy Note Edge ist eines dieser typischen Experimente, die direkt am Markt testet, denn das Edge-Display mit der abgerundeten rechten Seite war beim Launch des Gerätes ein Alleinstellungsmerkmal. Dass das Galaxy Note 4 ein ausgezeichnetes Gerät ist, dürfte wohl unbestritten sein.

Wie aber beeinflusst das ungewöhnliche Display das Handling des Gerätes und inwiefern ist es den Aufpreis wert? Ich hatte das Galaxy Note Edge nun über die letzten vier Wochen bei mir zum Test und meine gesammelten Eindrücke könnt ihr hier in diesem Bericht nun nachlesen.

 Technische Ausstattung und Lieferumfang

  • Display: 5,6” SuperAMOLED,1.600 x 2.560 Pixel (524 ppi)
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 805 Quad-Core 2,7 GHz, Adreno 420 GPU
  • Speicher: 32/64 GB intern, 3 GB RAM, per microSD um max. 128 GB erweiterbar
  • Kameras: 16 Megapixel Hauptkamera mit OIS, 3,7 Megapixel Frontkamera
  • Akku: 3.000 mAh Li-Ion
  • Maße und Gewicht: 151,3 x 82,4 x 8,3 mm, 174 Gramm
  • Betriebssystem: Android 4.4.4 mit TouchWiz-UI
  • Konnektivität: HSPA, LTE Cat.6, WiFi 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.1, A-GPS
  • Sensoren: Beschleunigung, Annäherung, Kompass, Barometer, Pulsmesser, SpO2, UV
  • Sonstiges: Micro-SIM, Edge-Display, Digitizer-Stylus
  • Farbvarianten: Schwarz, Weiß
  • Lieferumfang: , Netzteil, Micro-USB-Kabel, Earbuds und zwei Paar Ersatzaufsätze, Ersatz-Aufsätze für Digitizer und Removal-Tool, Kurzanleitungen

und Design

Bereits mit dem Galaxy Alpha begann Samsung eine Reise in neue Gefilde, denn hiermit begann man im letzten Jahr, Aluminium-Rahmen zu verbauen. Das erhöhte die Wertigkeit und die Haptik des Gerätes enorm. Beim Galaxy Note 4 ist das nicht anders, ganz im Gegenteil: Es fühlt sich durch das höhere Gewicht noch einmal deutlich besser in der Hand an.

Auch die dünne Kunststoff-Rückseite fühlt sich insgesamt gut an. Sicherlich wäre hier noch Luft nach oben gewesen, allerdings ist das dieses Mal kein Beinbruch, da sich die Rückseite in Verbindung mit dem Rahmen sogar relativ gut anfühlt. Das wiederum überraschte mich ein wenig, denn damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Der taktile Home-Button ist mir hingegen einmal mehr ein Dorn im Auge.

Ins Auge fällt vor allem aber natürlich das Edge-Display, welches so ungewöhnlich ausschaut. Auch das Handling des Gerätes wird dadurch immens beeinflusst, da es einfach komplizierter ist, das Gerät an der rechten Seite festzuhalten. Des Weiteren ist das Galaxy Note Edge durch jenes Edge-Display merklich breiter und dadurch nochmal etwas schwieriger zu bedienen. Um dies wieder auszugleichen, hat Samsung eine Palm-Rejection-Technologie implementiert, die aber nur unzureichend funktioniert.

Nichtsdestotrotz: Durch das Edge-Display wirkt das Phablet eben auch sehr interessant und ich finde es ganz nett, auch mal ein so ungewöhnliches Gerät in der Hand zu halten, dazu gewöhnt man sich schnell an die neuen Umstände. Insgesamt gefällt die das Gerät in Sachen Optik und Wertigkeit also durchaus.

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The Edge

Gehen wir aber noch einmal detaillierter auf das Edge-Display ein, denn schließlich ist das der zentrale Differenzierungsaspekt des gesamten Endgerätes. Technisch gesehen verbaut Samsung neben dem zentralen Display noch ein weiteres für die Darstellung der Panele, die dann zusammenarbeiten und so ein fließendes, übergangsloses Bild ermöglichen.

Das abgerundete Glas selbst fasst sich toll an und ich habe mich ständig dabei erwischt, wie ich einfach nur des Feelings wegen mit dem Daumen über das abgerundete Display gegangen bin. Das ist Samsung wirklich hervorragend gelungen und es wertet den ohnehin schon positiven äußeren Eindruck des Phablets noch weiter auf.

Mau sieht es hingegen an der Software-Front des Edge-Displays aus. Unter anderem kann man eine Leiste für favorisierte Apps konfigurieren, darüber hinaus gesellen sich Panele für Twitter-Trends, Sport-News und mehr hinzu. Auch eingehende Benachrichtigungen werden dort angezeigt und die Bedienelemente der Kamera-App wurden ins Edge-Display verfrachtet. Bei ausgeschaltetem Display kann das Display dazu auch die aktuelle Uhrzeit anzeigen – nützlich bei Nacht, um jene Uhrzeit einsehen zu können, ohne das Display komplett anzuschalten und durch das SuperAMOLED-Display wird hier auch nicht unnötig viel Energie verbraucht.

Einen wirklich essentiellen Vorteil in der Benutzung stellte für mich aber lediglich das App-Panel daher, das das App-Dock auf dem Homescreen ersetzt und gleichzeitig ermöglicht, die abgelegten Apps an jedem Ort des Systems problemlos zu erreichen, ohne auf den Homescreen wechseln zu müssen. Das ist wirklich toll und vereinfachte für mich speziell z.B. die Nutzung der Zwei-Faktor-App Authy, da ich so schneller agieren und zwischen Apps wechseln kann.

Der Rest hingegen sind höchstens nette Dreingaben, oft aber weitgehend nutzlos und dienen im Grunde lediglich dazu, dem Edge-Display einen gewissen Funktionsumfang zu verpassen. Speziell die Darstellung eingehender Benachrichtigungen ist schlichtweg unpraktisch, da die Texte natürlich seitwärts eingeblendet werden müssen und somit schwer leserlich sind.

Samsung hätte hier einiges mehr rausholen können. Quick-Toggles für die Energiesteuerung würden mir beispielsweise sofort als tolle Addition einfallen. Immerhin aber lassen sich die vorhandenen App-Panele deaktivieren, sodass man nur die nutzen kann, die man auch wirklich haben möchte. Dennoch und ich wiederhole mich hier: Es wäre mehr möglich gewesen.

Display

Entschuldigt bitte die Ausdrucksweise, aber das Display ist der absolute Oberhammer! Die Auflösung von 1.600 x 2.560 Pixeln und daraus entstehenden 524 ppi lassen es extrem scharf aussehen. Texte auf diesem Bildschirm zu lesen, ist eine absolute Freude und generell wirken Apps durch die sehr detaillierte Darstellung noch lebendiger und moderner.

Darüber hinaus stimmt die Blickwinkelstabilität – ich kann beim Display auch bei einem Ablesewinkel von 90 Grad alles erkennen und die Farbdarstellung verändert sich kein bisschen. Das Bild wirkt insgesamt sehr kontrastreich, ist aber sehr viel besser kalibriert und somit längst nicht mehr so unnatürlich, wie es bei früheren mit AMOLED-Display der Fall war. Darüber hinaus wird es auch sehr hell, sodass ich auch im Außeneinsatz keine Probleme mit der Ablesbarkeit hatte.

Samsung hat über die letzten Jahre wirklich hart an der SuperAMOLED-Technologie gearbeitet und diese stetig verbessert. Zeiten, in denen derlei Displays unangenehm kontrastreich waren, gehören der Vergangenheit an. Das ist zwar nicht erst seit gestern so, wird in dieser Generation aber wirklich offensichtlich auffällig. Bei Samsung hat man sich gemacht und ich bin wirklich froh um diese hohe Qualität, die man sich über die Jahre hinweg erarbeitete.

Software

Samsung ist dafür bekannt, die eigenen Mobilgeräte mit Applikationen, Diensten und weiteren Anpassungen vollzustopfen und das gilt insbesondere für Note-Geräte und den entsprechenden Features. Das hat sich auch beim Galaxy Note Edge nicht geändert. Nichtsdestotrotz sieht TouchWiz in einigen Teilen bereits recht gut aus – optisch gefällt mir die Settings-App z.B. recht gut. Dem stehen grässliche Icons, krude Farbwahlen und andere langweilige Aspekte gegenüber.

Samsungs S-Pen-Features sind vergleichbaren Angeboten der Konkurrenz ebenfalls noch immer mindestens zwei Jahre voraus. Der komplette Funktionsumfang wirkt sehr gut ins Gerät integriert und funktioniert mittlerweile an den meisten Stellen auch sehr gut. Dass Samsungs S-Note-Anwendung z.B. einen Evernote-Abgleich bietet, finde ich sehr cool und auch das „Air-Command“ genannte Hover-Menü für den Stylus ist durchdacht und sogar durchaus intuitiv.

Dem gesellen sich die altbekannten Features hinzu, wie Multi-Window, welches unkompliziert über das Multitasking-Menü aktiviert und verwaltet werden kann. Spezielle Anpassungen für eine bessere Einhand-Bedienung, wie z.B. Floating-Apps, welches jede beliebige Anwendung im frei verschiebbaren Fenstermodus darstellen kann und ebenso frei bewegbare Software-Buttons zur Systemnavigation, zeigen deutlich, dass Samsung das Galaxy Note Edge als leistungsfähiges Multitasking-Device sieht, was es im Endeffekt auch ist.

Samsung bietet hier mehr Funktionen „out of the box“ denn je, verpackt diese jedoch klüger, als in der Vergangenheit, sodass sie unkomplizierter genutzt werden können und gleichzeitig nicht im Weg stehen, wenn man diese Funktionen nicht in Anspruch nehmen möchte. Das wiederum muss ich Samsung hoch anrechnen und die Entwicklung von TouchWiz, die sich bereits bei der aktuellen Note-Generation zeigt und mit dem Galaxy S6 (Edge) fortgeführt wird, ist eine sehr Positive.

Performance und Akkulaufzeit

Die Performance des Galaxy Note Edge ist in den meisten Situationen gut bis sehr gut. Generell lässt sich das System dank dem Snapdragon 805 und drei GB RAM sicher und flott bedienen. Nichtsdestotrotz hat Samsungs TouchWiz UI gehörig etwas dagegen, dass das Gerät Flügel bekommt, denn in einigen Situationen bremst es die Geschwindigkeit stark aus.

Das Öffnen des Multitasking-Menüs ist beispielsweise deutlich langsamer, als beim OnePlus One oder Sony Xperia Z3. Sogar das Honor 6 mit dem hauseigenen Kirin-Prozessor bietet (mit dem Emotion UI 3.0 wohlgemerkt) eine konsistentere Performance. Ebenfalls fiel mir das Overlay-Menüs des S Pen negativ auf. Das Hovern über den einzelnen Menüpunkten ist nicht hundertprozentig flüssig, sondern erscheint mir sogar recht abgehackt. Das ist definitiv kein Problem der technischen Ausstattung, sondern der Benutzeroberfläche, die einfach extrem überfrachtet und ressourcenhungrig ist.

Der starke Prozessor sowie das hochauflösende Display sind natürlich Dinge, die stark an der Akkulaufzeit nagen können. Insofern ist es natürlich umso interessanter, wie sich der Akku im Alltagseinsatz bewährt. Hier war ich insgesamt etwas enttäuscht. Ich bin zwar stets problemlos über den Tag gekommen, schloss den jeweiligen Tag jedoch fast immer mit ca. 30 Prozent Akkuladung ab.

Damit würde ich am nächsten Tag höchstens bis zur Mittagspause kommen, viel weiter aber definitiv nicht. Mit dem iPhone 6 Plus und dem Sony Xperia Z3 schaffe/schaffte ich im Alltag zwei volle Tage, mit dem OnePlus One komme ich bis zum Ende des zweiten Arbeitstages. Das sind allesamt deutlich bessere Werte, als ich es beim Galaxy Note Edge schaffe.

Die hohe Displayauflösung ist definitiv ein Grund für die nicht großartige Akkulaufzeit und hier stellt sich einmal mehr die Frage, inwiefern die 1.600 x 2.560 Pixel denn wirklich nötig sind. Sicher: Die Bildqualität gehört zur Crème de la Crème; bei der Alltagsnutzung wäre eine 1080p-Auflösung aber sicherlich mehr als ausreichend gewesen. Das Display sähe garantiert weiterhin toll aus und die Akkulaufzeit wäre merklich länger.

Kamera

Das Kamera-Interface ist eine der Applikationen, die das Edge-Display nutzt und die meisten Steuerungselemente dorthin verschiebt. Das wiederum sorgt für einen klaren Viewfinder, auf dem man das gesamte Motiv problemlos ohne störende Elemente sehen kann, was an und für sich sehr cool ist. Mein einziges Problem mit dieser UI-Lösung ist die Praktikabilität, denn wenn man das Gerät im Landscape-Modus hält, um Fotos zu schießen, sind die Buttons schlichtweg nicht so angenehm erreichbar, wie bei einem klassischen Interface.

Hilfreich ist da der Tap-to-shoot-Modus, bei dem man das Display dort antippt, wo der Fokus liegen soll. Das Bild wird dann entsprechend fokussiert und das Bild geschossen – kennt man eben. Das hilft gleichzeitig auch gegen ein weiteres Problem, denn Tap-to-focus funktionierte bei meinem Testgerät zu selten; oft passierte exakt gar nichts. Das gleiche Problem hat auch der Autofokus, denn der setzt nach dem Öffnen der Kamera-App oft erst nach starker Verzögerung ein – wenn überhaupt.

Samsung packt bekannterweise zig verschiedene Software-Features in die Kamera-App. Ich für meinen Teil habe diese größtenteils ignoriert und mich ganz schlicht auf den automatischen Modus verlassen. Die Fotos, die beim Galaxy Note Edge dabei herauskommen, gehören zum Besten, was man aktuell im Smartphone-/Phablet-Bereich herausbekommen kann.

Die Fotos sind sehr detailliert und kontrastreich. Bei Tageslicht kommen so exzellente Fotos heraus, die aber auch sehr gut zeigen, wie Samsung das erreicht: Beim Post-Processing der Fotos legt die Samsung-Software nämlich einen Schärfefilter über das gesamte Foto; es wird also versucht, das gesamte Bild so scharf wie möglich zu machen. Das wiederum geht auf Kosten kreativer Möglichkeiten, denn richtige Unschärfe-Effekte für Hintergründe etc. bekommt man so nicht hin.

Im Lowlight-Bereich hingegen kommt dieses kleine Problem weniger zum Tragen, denn hier beeindrucken die Fotos in anderen Bereichen umso mehr. Die Fotos sind durchgehend frei von Rauschbildungen, die Ausleuchtung. Die Schärfe und der Detailgrad überzeugen auch hier und überhaupt bin ich von der allgemeinen Bildqualität beeindruckt, die ich in dieser Form bisher nur beim iPhone 6 Plus gesehen habe – beide Geräte sind in diesem Bereich absolut  gleichauf.

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Sonstiges

Im Gegensatz zum eigentlichen Gerät kann ich den S Pen eigentlich nur mit einem Begriff beschreiben: „Billig“. Der Digitizer-Stift ist komplett aus Kunststoff gefertigt und fühlt sich einfach nicht hochwertig an. Darüber hinaus ist er für eine angenehme Nutzung viel zu leicht und zu dünn. Die Dicke des Stiftes kann natürlich nicht erhöht werden, da es ja in den Schacht im Galaxy Note Edge passen muss.

Nichtsdestotrotz hätte ich es bevorzugt, wenn andere Materialien zum Einsatz gekommen wären, die das Gewicht des Stiftes erhöhen und somit das Handling verbessern – zumindest in dem Bereich, in dem man den Digitizer mit den Fingern umfasst. Durch eine insgesamt höhere Wertigkeit hätte der Stift besser zum Phablet als Gesamtpaket gepasst. So hingegen wirkt er ein wenig wie ein Alien auf der Erde – er ist da, fühlt sich aber überhaupt nicht heimisch.

Enorm enttäuscht hat mich darüber hinaus der Fingerabdruck-Sensor. Im Gegensatz zu Apples und Huaweis Implementation kommt beim Galaxy Note Edge kein Modell zum Einsatz, bei dem man den Finger einfach auf dem Sensor platzieren kann; stattdessen muss man über den Home-Button wischen. Hierbei muss man in einer bestimmten (langsamen) Geschwindigkeit vorgehen, darüber hinaus muss die Positionierung des Fingers beim Wischen die Gleiche sein.

Zum einen ist das Entsperren per Fingerabdruck also nicht nur langsamer, sondern auch noch unzuverlässig und frickelig. Das wiederum führte bei mir dazu, dass ich diese Unlock-Methode nach einigen Tagen entnervt deaktiviert habe. Apples Lösung im iPhone ist zwar auch weit davon weg, perfekt zu sein, aber allemal um einiges besser, als Samsungs Methode. Glücklicherweise ändert Samsung dies beim Galaxyx S6 (Edge) bekanntlich – Nutzer eines Galaxy Note Edge sollten von dieser Technik aber Abstand nehmen.

Die Audioqualität des Mono-Lautsprechers ist an und für sich recht gut. Klänge kommen generell sauber und klar daher, dazu kann der Lautsprecher auch recht laut tönen, ohne, dass es in höheren Lautstärkeregionen zischt oder ähnliches.

Das Hauptproblem des Lautsprechers ist aber seine Platzierung, denn die Rückseite ist ein wenig geeigneter Ort. Liegt das Gerät auf dem Tisch, wird due Audioqualität durch die Oberfläche negativ beeinflusst und wenn man das Gerät in den Händen hält, wird man nicht direkt vom Lautsprecher beschallt.

Fazit

Im Großen und Ganzen ist das Samsung Galaxy Note Edge natürlich ein Galaxy Note 4 im anderen Gewand und ersteres Gerät ist als eines der derzeit besten Android-Devices bekannt. Das ist hier insgesamt nicht viel anders: Das Display ist großartig, die Kamera sehr stark und wer auf einen großen Pool an Funktionalitäten steht, ist hier einmal mehr richtig.

Dem steht aber vor allem die schlecht optimierte Software gegenüber. In der heutigen Zeit darf ein Flaggschiff-Gerät einfach nicht keine (reproduzierbaren) Slowdowns mehr durchgehen, insofern hat mich Samsung hier arg enttäuscht. Auch die Akkulaufzeit könnte auf jeden Fall besser sein für ein Gerät dieser Größe; zwar kommt man problemlos durch den Tag, allerdings erwarte ich mir hier allerdings mehr.

Am Ende des Tages ist aber das Edge-Display der springende Punkt und ebenso der Kernaspekt des Gerätes. Das App-Panel für den schnellen Zugriff auf favorisierte Applikationen ist eine großartige Addition, allerdings bleibt Samsung weitere echte Vorteile schuldig. Die Kamera- und Musiksteuerung sind einige nette Aspekte, bringen aber auch Nachteile mit sich.

Um meinen Standpunkt besser anzubringen: Das Galaxy Note 4 kostet derzeit 611 Euro bei Amazon, während das Galaxy Note Edge für 720 Euro angeboten wird (Stand: 26.03.2015) . Das ist eine Differenz von über 100 Euro. Das Galaxy Note Edge ist ein rundum sehr gutes Gerät und wird seine Freund finden, aber: Ist das innovative Display den Aufpreis wert? Am Ende des Tages denke ich, dass dies nicht der Fall ist.