skunkit – kostenloser, plattformübergreifender Messenger mit dem gewissen Datenschutzfaktor [Preview]

Vor kurzem haben mich Simon und Lukas per Email angeschrieben und ihr Projekt vorgestellt, an dem sie aktuell schrauben. “Sympathische Jungs” war der erste Eindruck, also mach ich das doch mal ganz gerne, zumal ihr Projekt ohne Zweifel ein sehr cooles und ambitioniertes ist.

Das Projekt heißt “skunkit” und wird in erster Linie zunächst einmal ein klassischer Messenger sein, der die (fast) komplette Plattformsparte abdecken soll – also , Mac , , und auch . Nachrichten und Verläufe sollen hier zwischen den einzelnen Clients synchronisiert werden. Soweit also nichts, was noch nie dagewesen ist. Spannend wird es aber dann, wenn man sich die Beweggründe der Beiden anschaut und wie sie diese umsetzen werden.

Im Gegensatz dem Großteil der bereits vorhandenen Messenger, die sich hier und da gerne mal die Daten der Nutzer heraus ziehen und diese auch genauso gerne zur Finanzierung weiter verkaufen (neben den Einnahmen durch Werbeeinblendungen), wollen Simon und Lukas den Nutzern nämlich die größtmögliche Privatssphäre bieten. Das ist der Grundstein, über den sie über das letzte Jahr das Konzept für ihren Messenger ausgearbeitet haben.

Das geht schon bei der Einrichtung des Messengers los: man braucht zur Erstellung des Benutzerkontos nur einen Benutzernamen einzugeben. Andere Daten wie Namen, Email Adresse etc. sind nicht nötig. Die Kommunikation untereinander erfolgt unter der Oberfläche über eine geräteorientierte Kommunikation. Diese verknüpft dann das jeweilige Gerät mit der Anwendung, sodass nicht einmal ein Passwort zur sicheren Benutzung von Nöten sein soll.

Da man sich nicht über Werbung und Datenerhebung und -verkauf finanzieren will, ist der gewählte Weg der des Crowdfundings. Unterstützen kann man das Projekt daher über die startnext-Seite von skunkit. Darüber hinaus ist es aber nicht das Ziel der beiden Entwickler, mit dem Projekt irgendwann Geld zu verdienen. Man möchte einfach einen echten Mehrwert für die Nutzer schaffen.

Zur aktuellen Stunde gibt es leider noch keine Einsicht in skunkit in Form von Screenshots oder gar einer lauffähigen Alpha/Beta, weswegen ich euch hier an dieser Stelle auch nicht damit dienen kann. Allerdings hört sich das Projekt, wie gesagt, sehr ambitioniert an und ich hoffe, dass es die Beiden schaffen, skunkit schlussendlich zum Laufen zu bekommen und dann wiederum eine Nutzerbasis aufbauen zu können. Ich für meinen Teil bin gespannt auf die Zukunft von skunkit und werde, sobald es neues Material gibt, natürlich hier davon berichten. Der Release des Messengers ist übrigens auf Sommer 2012 datiert.

Was haltet ihr von der Idee hinter skunkit? Wird sich das Projekt damit gegen die bisher verfügbare Konkurrenz behaupten können? Ist euch der Datenschutz beim Messenger wichtig und daher bei bisherigen Anbietern ein Dorn im Auge?

[Bildquelle: skunkit @ starnext]

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  • .chris

    Ohne das runtermachen zu wollen: Das ist eine Lösung für das “Problem kommerzielle Messenger”. Die Lösung dafür gibt es bereits, heißt Jabber und unterstützt eine ganze Reihe von Sicherheits-/Datenschutzfeatures. Nutzt nur kein Schwein, was schade ist. ICQ ist halt doch verbreiteter und “hat ja jeder”…

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