Spotify heute in Deutschland gestartet – das neue und bessere Grooveshark

Gestern habe ich ja die große Spotify Trommel gespielt, da es heute endlich auch in Deutschland startet. Vier Jahre hat das seit der Gründung des Dienstes gedauert, in der Zwischenzeit haben sich 16 Millionen Songs und zehn Millionen User angesammelt, von denen drei Millionen zahlender Natur sind. Jetzt, wo man auch in Deutschland voll durchstartet, dürften sich die Nutzerzahlen noch einmal kräftig nach oben korrigieren.

Zum Beispiel eben durch mich. Ich hab mich nicht lumpen lassen und heute am frühen morgen direkt einen Account beim Morgenkaffee erstellt und mache mich seitdem damit vertraut. Und um es gleich mal vorweg zu nehmen: Spotify ist große Klasse und für mich das bessere Grooveshark!

Neuheiten in Spotify

Die Registrierung funktioniert nur via . Für viele ärgerlich, für mich nicht einmal ein Achselzucken wert. Ich bin froh, wenn ich nicht alle Userdaten händisch eingeben muss. Nach Registrierung und Installation der Desktop App präsentiert sich diese sofort. Aufgeräumt und übersichtlich schaut es auch. Durchaus hübsch ist es ebenfalls. Trotzdem gefällt mir die Oberfläche unter nicht voll und ganz, da mich der Look der App an Mac erinnert. Ich habe zwar nichts gegen Mac (eigentlich mag ich das OS sogar sehr), trotzdem sollte eine App, meiner Meinung nach, auch so aussehen, als würde sie unter laufen – Stichwort Konsistenz.

Aber gut, die Optik ist ja nicht alles entscheidend. Letzten Endes entscheiden ja Funktionalität und Usability über Wohl oder Übel und da hat Spotify seine Hausaufgaben gemacht. Der Umgang mit der ist denkbar einfach. Man sucht nach Musik, bei Gefallen favorisiert man sie um sie später einfacher wiederfinden zu können und das Teilen via Twitter, Facebook etc. Tracks lassen sich auch in Playlisten einteilen, welche sich wiederum teilen lassen. Im Übrigen ist natürlich auch das Scrobblen von Tracks auf last.fm direkt integriert.

Suchergebnisse nach einem Künstler

Bei den Funktionen legt Spotify aber erst so richtig los. Zum Einen integriert die Software zur Online-Bibliothek auch die lokale, was im Endeffekt heißt, dass man eine Anwendung für lokale Musik und Online-Streaming hat, was ich äußerst nützlich finde. Die zweite Funktion, die ich richtig toll finde, ist der App-Finder, mit dem sich Erweiterungen installieren lassen. So gibt es z.B. Erweiterungen zu last.fm, mit der sich last.fm innerhalb von Spotify bedienen lässt und Eventim, damit man in der Software direkt Konzerttickets für einen Gig kaufen kann. Das vereinfacht vieles und zentralisiert Abläufe, die mit Musik zu tun haben, in einer Oberfläche – ganz große Klasse!

Favorisierte Songs

Warum aber finde ich, dass Spotify nun das neue Grooveshark in Deutschland ist? Ganz einfach aus dem Grund des Freemium-Modells, dass einem auch in der kostenlosen Variante Zugriff auf alle Tracks gibt. Werbeeinblendungen nehme ich dafür gerne in Kauf. Noch dazu ist die Streamingqualität auch in der kostenlosen Variante völlig ok – zumindest habe ich keinen Hörsturz bekommen. ;)

Werde ich Spotify also weiterhin benutzen? Definitiv, denn der Dienst ist große Klasse und bietet schon in seiner kostenlosen Variante einen tollen Funktionsumfang. Wer das auch mobil ausnutzen will, zahlt dann eben seine 9,99 Euro pro Monat und kann die Apps für Android, iOS, Windows Phone 7 und auch BlackBerry OS. Braucht man das nicht und will man einfach nur die Werbung loswerden, fallen 4,99 Euro im Monat an. So hat jeder, was er brauch bzw. will und kann einen wirklich klasse Service nutzen.

Erweiterungen für Spotify

Habt ihr Spotify bereits ausprobiert? Wie gefällt euch der Streaming-Dienst nach dem ersten Eindruck so?

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  • http://www.appshaker.de Christian

    Schöne Übersicht der Funktionen. Was sagst du denn zum bereits in Deutschland vertretenen Simfy im Vergleich?

    • http://CocasBlog.de Coca

      simfy hab ich persönlich nie verwendet. Die Seite hatte ich exakt ein Mal offen, als mir ein Song verlinkt wurde. Kann daher keinen direkten Vergleich ziehen, sorry.

  • http://www.noisiv.de Torge

    Mich würden auch die Unterschiede zu den anderen Streamingdiensten interessieren. Was ich bisher am besten bei spotify finde, ist die Einbindung von last.fm. Schön übersichtlich gestaltet.

    Aber ob ich dauerhafter Nutzer werde steht noch in den Sternen. Werde ich dann davon abhängig machen wie ich mit der Qualität klar komme. Aber auch zum offline hören von lokalen Songs gefällt mir das Programm bereits sehr gut, wobei ich nicht weiß ob ich mich von foobar trennen kann.

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  • http://www.etis-gmbh.de/ TomG

    Vielen Dank für diese Funktions-Übersicht.

    Ist auf jeden Fall mal einen Besuch wert.

    Gruß
    Tom

  • Horst Schulte

    Danke für die schöne Zusammenstellung der Funktionen. Ich bin seit einigen Monaten zufriedener Kunde bei Simfy und komme nicht in Versuchung einen Wechsel durchzuführen. Mir fehlt nämlich (Tatsache!) der Facebook-Account. :-)

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