Tagr für OS X: Ausgefeilter Editor für ID3-Tags von Musikdateien

Wer weiterhin lokale Musikdateien gegenüber Streaming-Diensten vorzieht und eine einheitliche Struktur über die ID3-Tags der Songs haben möchte, kann dies unter OS X mit Tagr bewerkstelligen.

Sicher: Die App ist beileibe kein Neuling im Mac App Store, wurde hier im Blog aber noch nicht erwähnt, weswegen ich euch Tagr an dieser Stelle kurz näher bringen möchte. Der Funktionsumfang ist im Grunde das, was man von einem ID3-Editor erwartet: MP3- und M4A-Dateien können einzeln oder per Stapelverarbeitung bearbeitet werden, sodass man Künstler, Album, Titel, Songnummerierung und Albumcover nachtragen bzw. angleichen kann. Letzteres kann mit einer vorhandenen Bilddatei natürlich per Drag & Drop geschehen.

Möchte man sich die manuelle Arbeit sparen, kann man aber auch die Datenbanken von Amazon und Discogs bemühen. Sehr pfiffig sind zudem die Möglichkeiten, mit Variablen, Platzhaltern und weiteren Vorgaben zu arbeiten, sodass man beispielsweise die Groß- und Kleinschreibung regeln kann, wobei das natürlich nur die Spitze des Eisbergs ist.

Insgesamt ist Tagr für Musikliebhaber mit lokaler Sammlung eine sehr schöne Alternative, um die ID3-Tags ordentlich beisammen zu halten. Mit 9,99 Euro ist die Applikation im Mac App Store zwar nicht gerade „billig“, ihr Geld aber dennoch bestimmt wert, wenn man den Anwendungsfall für so etwas hat.

Tagr
Entwickler: Harald Schubert
Preis: 9,99 €

Kommentarrichtlinien

Kommentare sind immer gern gesehen, allerdings haben wir einige wenige Richtlinien. Wir bitten euch diese einzuhalten, um eine möglichst niveauvolle und respektvolle Diskussion zu den Themen zu gewährleisten. Folgendes gibt es beim Kommentieren zu beachten:

  • Achtet auf einen sachlichen und respektvollen Ton
  • Die Meinung anderer ist stets zu respektieren
  • Beleidigungen werden nicht geduldet, wenn sie gegen geltendes Recht verstoßen
  • Links zu anderen Webseiten/Artikeln/Beiträgen sind erlaubt, sofern sie zum Thema passen (keine SEO-Links)
  • Keywords als Kommentatorname sind nicht erlaubt
  • E-Mail-Adressen sind freiwillige Angaben