Teufel Concept C 100 – 2.1 Lautsprecherset im ersten Eindruck

Nachdem ich nun jahrelang auf billigsten 2.1 Lautsprechern durch die Weltgeschichte gurkte und diese einen immer nervigeren Wackelkontakt an den Tag legten, habe ich mich letzte Woche nun endlich dafür entschieden, diesen Billigschrott zu entsorgen und mir mal etwas vernünftiges zuzulegen. Vernünftig heißt für mich “Teufel”, denn von vielen Freunden kenne ich Systeme dieser Marke und war immer positiv angetan. Teuer durfte es aber nicht sein, ich dachte an die Ausgabe von ca. 150 bis 190 Euro. Mein Kumpel Torge hat mir dann zum Concept C 100 Lautsprecherset geraten, einem Set bestehend aus zwei Satelliten-Lautsprechern und einem Subwoofer für 150 Euro. Da habe ich dann auch gleich zugeschlagen. Seit Freitag ist das C 100 nun bei mir im Einsatz und hier gibt es nun erste Eindrücke von mir zur Qualität des Sets.

Teufel Concept C 100 2.1 Lautsprecherset

Erst einmal aber will ich die Frage klären, warum ich zu einem 2.1 System und nicht etwa zu einem 5.1 System gegriffen habe. Das ist für mich recht simpel zu beantworten, denn das Einzige, was ich mit dem Set dauerhaft anstellen will ist Musik hören. Aus Zeitgründen schaue ich – wenn es hoch kommt – nur alle 100 Jahre mal einen Film, allerhöchstens zwischendurch mal die ein oder andere Folge einer Serie. Dafür brauche ich also keine Top Ausstattung. Bei der Musik aber muss es für mich passen. Und hier haben Stereo-Systeme immer noch den entscheidenden Vorteil gegenüber eines Surround-Systems: bei einem Surround-System müssen Audio-Informationen per Algorithmus von Stereo auf Surround umgerechnet werden. Das hat (ganz allgemein ausgedrückt) einen Verlust der Soundqualität zur Folge. Deshalb habe ich mich letztendlich für ein Stereo-System entschieden.

Beim Auspacken hat man definitiv sofort das Gefühl, dass das C 100 wertig ist. Der Subwoofer ist keiner von der leichten Sorte und sieht durch den Klavierlack (den man nun entweder mag oder verabscheut) auch entsprechend edel aus. In der Packung waren übrigens, bis auf das Kaltstromkabel, keinerlei Verbindungskabel enthalten. Die müssen extra bestellt werden. Auf der Produktseite des C 100 wird darauf auch hingewiesen und direkt passende Kabel verlinkt. Die dort mitgelieferten Lautsprecherkabel muss man beim Aufbau übrigens selber zurechtschneiden und abisolieren. Was erstmal nach vergleichsweise viel Frickelarbeit anmutet (im Vergleich zu anderen Lautsprechersets nach dem Motto “Plug ‘n’ Play”) stellt sich als Kinderspiel heraus. Dadurch kann man z.B. eben auch die Kabellänge besser bestimmen und an die eigenen Gegebenheiten anpassen, sodass man weniger überschüssigen Kabelsalat rumfliegen hat.

Mit dabei ist übrigens auch eine Kabelfernbedienung, mit der sich Lautstärke und Bass einstellen lassen. Außerdem kann man dort auch noch Kopfhörer oder Handy etc. und Mikrofon anschließen. Die Fernbedienung leuchtet übrigens in einem coolen Blau, das bei mir schön zu meinem anderen Geleuchte passt. ;)

Nun zum Wichtigen: dem Klang. Der ist große Klasse. Das Set kann richtig schön einen auf laut machen, Bässe sind satt, Klänge sind klar. Ich als überzeugter Rock- und Indie-(Elektro-)Fan kann hier definitiv nicht meckern. Das Hören meiner Musiksammlung macht damit echt einen Heidenspaß.

Für den starken Preis von 150 Euro – und da wage ich jetzt einfach mal diese These – bekommt ihr wohl nichts besseres in dieser Kategorie. Der einzige kleine Nachteil besteht wohl in den Standfüßen der Satelliten. Diese sind nämlich ein wenig wacklig. Für einige wäre vielleicht auch eine kabellose Fernbedienung schön gewesen. Ich persönlich brauche die nicht – ist der PC an, sitze ich eh zu 95% der Zeit davor. ;)

Für diejenigen, die es interessiert gibt es hier auch abschließend noch einmal die technischen Daten heruntergeleiert:

Maße CE 10 FCR Satelliten

  • Gewicht 0,43 kg
  • Höhe 9 cm
  • Breite 9 cm
  • Tiefe 9,8 cm

Maße CC 100 SW Subwoofer

  • Gewicht 12,50 Kg
  • Höhe 43,50 cm
  • Breite 24,70 cm
  • Tiefe 38 cm

Technische Daten CC 100 SW Subwoofer

  • Klinkenbuchse 3,5mm
  • Kopfhörer Ausgang
  • 2 Analog-Ausgänge
  • Tischfernbedienung (2 Meter Länge)
  • Stand-By Schalter an der Front
  • Endstufenleistung Sinus: Sub 65Watt, Sat 15Watt je Kanal
  • Magnetische Abschirmung
  • Gehäuseaufbau Bass-Reflexsystem
  • Tieftöner (Durchmesser) 200mm

Ich kann für mich auf jeden Fall sagen, dass ich hier einen guten Kauf gemacht habe. Bisher bin ich absolut begeistert vom Concept C 100 und ich glaube auch kaum, dass sich das in Zukunft ändern wird. ;)

Entschuldigt übrigens bitte, dass ich offizielle Produktfotos, statt – wie für mich typisch – selbstgemachte verwendet habe. Ich habe beim Auspacken schlichtweg vergessen, Fotos zu schießen und inzwischen steht der Subwoofer ja schon bei mir unter dem Tisch. Und eine Mischung aus selbstgemachten Fotos von Satelliten und Kabelfernbedienung und Produktfotos vom Subwoofer sehen im Endeffekt, meiner Meinung nach, noch blöder aus. Deswegen habe ich mich zum ausschließlichen Einsatz offizieller Produktfotos entschieden.

[Bildquellen: Teufel.de | Amazon.de]

  • Pingback: (@CocasBlog) (@CocasBlog)()

  • http://www.zure.org Vincent

    Durch die positiven Tests von Magazinen wollte ich mir die auch holen, hab jetzt aber zu Lautsprechern von Pioneer gegriffen! :)

    Grüße, Vincent

  • Pingback: Torge Santjer (@TastyTorge)()

  • Philipp

    Ich hatte zu den Concept C 200 USB gegriffen, nicht wegen der USB-Soundkarte, sondern wegen den 2-Wege Satelliten, da mir klar abgegrenzte Höhen sehr wichtig sind. Ein kurzer Anruf bei Teufel in Berlin hat mir das Set auch für praktisch 149€ gebracht, da ich einen 50€ Teufel-Gutschein bekommen habe, einfach so. Top Preis-Leistung und top Support!

  • Tim

    Ich habe ein Logitech Z3, was damals ca. 100€ weniger als die hier angesprochen Teufel Boxen gekostet. Bin damit auch voll zufrieden.

  • http://www.noisiv.de Torge

    Ich bin gerade noch mit meinen beiden Aktiv Monitoren Behringer MS 40 unterwegs, aber auch nur noch solange bis ich eine vernünftige 2.1 Anlage wie deine geschossen bekomme ;)

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