Write: Schöner und praktischer Markdown-Editor im Web

-Editoren habe ich hier im Blog ja bereits einige vorgestellt. Ich finde diese doch sehr simple Auszeichnungssprache immer interessanter, da das Erstellen von Texten nach etwas Eingewöhnung um einiges vereinfacht und strukturierter werden kann, aber das ist noch einmal ein anderes Thema.
An dieser Stelle soll es nun viel mehr um einen weiteren Markdown-Editoren geben, der Write heißt und im Gegensatz zu anderen Vertretern seiner Art keine festinstallierte Applikation für das jeweilige OS ist, sondern eine -App, die man also einfach im Browser nutzt.

Nach der Registrierung kann man direkt loslegen und seine Markdown-Texte schreiben. In der Standardansicht hat man dabei oben die Titelleiste, links das Eingabefeld und rechts daneben die fertig formatierte Preview des Textes. Möchte man eine Ansicht im -Stil nutzen, ermöglicht Write das natürlich auch über den Fullscreen-Modus, den es in je einer hellen und einer dunklen Ausführung gibt.


Texte lassen sich dabei noch in verschiedene Notizbücher einsortieren und optional als öffentliche Dokumente deklarieren. Durch letztere Option können andere Nutzer diese Texte dann einsehen, wenn sie euer Benutzerprofil unter writeapp.me/Benutzername aufrufen. Diese öffentlichen Notizen lassen sich dann noch mit dem Disqus-Kommentarsystem ausstatten, damit sie diskutiert werden können, wozu man lediglich den eigenen Disqus-Nutzernamen in den Profileinstellungen hinterlegen muss. Fertige Dokumente können darüber hinaus im Nachhinein natürlich auch noch verwaltet werden, sodass sie bearbeitet, gelöscht und in andere Notizbücher verschoben werden können.

Mir gefällt Write insgesamt recht gut. Dass man direkt im Editor landet, wenn man die Web-App aufruft, ist ein kluges Detail, um Texte noch ein bisschen schneller und direkter zu schreiben. Die Optik ist dazu auch noch nett und für mich persönlich stimmt auch die Funktionalität.

Derzeit befindet sich Write noch in der Beta-Phase. Später wird es dann ein Freemium-Modell mit Premium-Funktionen geben, für die man dann zahlen muss. So lange die Beta-Phase noch anhält, können Nutzer aber kostenfrei auf die Premium-Variante aufrüste, die dann auch nach der Beta-Phase bestehen bleibt. Dann werden zusätzliche Funktionen, wie z.B. das Exportieren er Notizen als MD-Dateien, freigeschaltet. Wenn ihr also noch einen systemübergreifenden Markdown-Editor sucht, der immer und überall verfügbar ist, dürfte Write recht interessant sein.

WriteApp.me

  • http://cbrueggenolte.de/ Carsten Brüggenolte

    Sehr coole Webseite. Kommt auf meine Favoriten Liste wenn ich mal an einem Rechner sitze der kein Markdown Tool hat. Danke für den tollen Beitrag.

  • http://www.ienno.de/ Enno

    Freut mich, dass du langsam aber sicher Markdown für dich zu entdecken scheinst :)
    Hat die Nicht-Premium-Variante nachher auch brauchbare Export-Funktionen? HTML? PDF?

    • http://cbrueggenolte.de/ Carsten Brüggenolte

      Wenn das am mich gerichtet ist, dann will ich dir noch schnell sagen, das ich Markdown schon etwas länger kenne. Aber mehr als nur schreiben ist nicht. Mir fehlt dann doch der Komfort von nativen Apps.

      • http://www.ienno.de/ Enno

        Nee nee, ich meinte den Charles ;)
        Trotzdem danke für die Info.

    • http://CocasBlog.de/ Charles Engelken

      HTML-Export habe ich nicht entdecken können. Könntest halt den Preview-Text kopieren und in einen WYSIWYG-Editor einfügen, aber mehr auch nicht. PDF habe ich ebenfalls nicht gesehen.

      • http://www.ienno.de/ Enno

        Schade =/

        • http://CocasBlog.de/ Charles Engelken

          Unter Umständen hilft ja ein Feature-Request weiter. Mal schauen, ob ich das die Tage zeitlich hinkriege. Die beiden Funktionen sind ja durchaus sinnvoll.

  • Pingback: Write: Minimalistischer Online-Texteditor zum störungsfreiem Schreiben | ulresch.de()

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