YouTube Kids für Android und iOS veröffentlicht (APK-Download)

Nachdem es in den letzten Tagen vermehrt Berichte darüber gab, dass an einer kinderfreundlichen Version der mobilen -Apps arbeitet, ist “ Kids“ nun offiziell veröffentlicht worden.

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der komplette Aufbau und das Design von YouTube Kids darauf ausgelegt, von Kindern genutzt zu werden. Aus diesem Grund hantierten die Entwickler bei der Navigation an vielen Orten mit entsprechenden Audio-Sounds, die die Bewegungen audiovisuell verdeutlichen. Das Layout der App ist dazu sehr simpel gehalten und bietet vier Sektionen: „Shows“ für kinderfreundliche TV-Serien, „Music“ für Musikvideos sowie „Learning“ für edukative und eine „Explore“-Sektion.

Per seitlichem Scrolling geht man dann in den Sektionen durch die Videos durch, per Tap auf eines der Thumbnails öffnet sich der dazugehörige Kanal, wo man dann das abzuspielende Video auswählen und anschließend wiedergeben kann. Eine Suchfunktion wurde darüber hinaus ebenso implementiert, die aber natürlich ebenfalls ausschließlich für kindgerechte Inhalte genutzt werden kann.

Zentraler Bestandteil einer Kinderanwendung sind natürlich auch Funktionen zur elterlichen Kontrolle. Der Zugang zu den Einstellungen ist beispielsweise über eine PIN-Eingabe gesichert (die aber nur Kleinkinder abschrecken wird, da die einzugebenden Ziffern ausgeschrieben genannt werden). Nach der erfolgreichen Eingabe des PIN-Codes hat man dann beispielsweise Zugriff auf eine Timer-Funktion. Hier lässt sich die Dauer festlegen, über die die Anwendung genutzt werden kann, bevor sie sich selbst sperrt. In den Einstellungen lässt sich darüber hinaus unter anderem auch die Suchfunktion deaktivieren.

Google hat mit YouTube Kids also eine durchaus gelungene Anwendung mit dem Fokus auf den Gebrauch im Zusammenhang mit Kindern entwickelt, die auch gleichzeitig ausreichende Kontrollmöglichkeiten an die Hand gibt. Durchaus nützlich dürfte die App vor allem im Zusammenhang mit der User-Verwaltung in Android 5.0 sein, durch die man die Benutzung des Gerätes auf ausschließlich diese App festlegen kann.

Einen Haken hat das Ganze jedoch – zumindest hierzulande. Wie es bei Google des Öfteren der Fall ist, lassen sich die Anwendungen für Android und iOS nur in den USA aus den jeweiligen App-Stores beziehen und sind somit nicht mit Geräten außerhalb der USA kompatibel. Die Aussperrung anderer Länder hat jedoch auch einen guten Grund, denn die gesamten Inhalte sind lediglich in englischer Sprache verfügbar und somit beispielsweise für Kinder in Deutschland ungeeignet (sofern sie nicht bilingual erzogen werden).

Während man unter iOS somit komplett aufgeschmissen ist, existiert für die Android-Version zumindest die Möglichkeit, die APK-Datei bei APKMirror herunterzuladen und anschließend manuell zu installieren. Inwiefern das nun, aufgrund der gerade genannten Gründe, auch einen praktischen Nutzen hat, muss jeder für sich selbst entscheiden.

APK-Download: YouTube Kids für Android →

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